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Optische Chips reduzieren Energieverbrauch

Wirtschaft und Informationsgesellschaft sind auf die schnelle Internet-Kommunikation angewiesen. Zwar rasen die Daten bereits als Licht codiert durch Glasfasern, doch verarbeitet werden sie elektronisch. Diese Übersetzungsarbeit an der Nahtstelle kostet Zeit und teure Energie. Das von KIT-Wissenschaftlern koordinierte Projekt SOFI zielt deshalb darauf ab, die Optik auf derselben Art von Chips zu integrieren, wie sie seit langem in der Halbleiterindustrie verwendet wird.

Ziel des Projekts SOFI sind Lichtwellenleiter und elektrooptische Modulatoren, die sich durch die Verwendung von Silizium preiswert in Masse fertigen lassen. Durch die Miniaturisierung, die durch Siliziumwellenleiter möglich wird, wird an der Verstärkung von elektrischen Signalen gespart, wodurch der Stromverbrauch sinkt. Und durch das blitzschnelle Schalten der Lichtinformationen können die Telekommunikationsbetreiber auch mehr Daten über eine Glasfaser schicken. Das am KIT erarbeitete Design lässt eine Signalverarbeitung erwarten, die mit über 100 Gigabit pro Sekunde die doppelte Übertragungsrate heutiger Technologien besitzt, bei einem Energieaufwand von nur fünf Femtojoule pro Bit. Dies ist rund ein Tausend Mal weniger Energie als in heutigen Systemen aufgewendet werden muss.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/kit-optische-chips

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11.01.2013
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