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DKFZ-Forscherin gewinnt „Women in Science Award“:

Die Europäische Organisation für Molekularbiologie EMBO und die Vereinigung der Europäischen Biochemischen Gesellschaften FEBS erklärten Ingrid Grummt vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg zur Gewinnerin des diesjährigen „Women in Science Award“. Grummt gewann den Preis für ihre entscheidenden Beiträge auf dem Gebiet der Genregulation. Der “FEBS-EMBO Women in Science Award 2010” zeichnet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal eine außergewöhnliche Forscherin auf dem Gebiet der Molekularbiologie aus und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Preis wird am 30. Juni beim 35. FEBS-Kongress in Göteborg in Schweden verliehen. Die Gewinnerinnen stehen als Modell für eine neue Generation von Frauen in der Wissenschaft. Bevor Ingrid Grummt 1990 ans Deutsche Krebsforschungszentrum kam, war sie als Post-Doc an der Akademie der Wissenschaften in Berlin und dem Max-Planck-Institut für Biochemie in München tätig. Später leitete sie eine Forschungsgruppe an der Universität Würzburg. Für ihre Forschung wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Erst 2008 erhielt Ingrid Grummt einen advanced ERC-Grant, eine großzügige Förderung vom Europäischen Forschungsrat.

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11.01.2013
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