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Aus der Forschung

Die Helmholtz-Gemeinschaft will den Frauen-Anteil in allen Arbeitsbereichen angleichen. Foto: Helmholtz/Bierstedt

Die Helmholtz-Gemeinschaft will den Frauen-Anteil in allen Arbeitsbereichen angleichen. Foto: Helmholtz/Bierstedt

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Prof. Dr. Eberhard Umbach ist Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und vertritt das Thema Chancengleichheit.

 
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Das Potenzial von Frauen nutzen

Für die Erfüllung ihrer Mission ist Chancengerechtigkeit in Forschung, Wissenschafts- und technischer Administration für die Helmholtz-Gemeinschaft von zentraler Bedeutung. Mit gezielten Maßnahmen und optimalen Arbeitsbedingungen nutzt die Gemeinschaft das Potenzial von Frauen in allen Karrierestufen.

Chancengerechtigkeit als Helmholtz-Strategie in der Personalpolitik und in der Talentförderung wird in Form von Rahmenbedingungen und konkreten Projekten sichtbar. Zum einen setzen Strukturen und Aktivitäten wie etwa das Mentoring-Programm für weibliche Nachwuchskräfte „In Führung gehen“, die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte mit rund 50 Prozent weiblichen Teilnehmerinnen, die 24 Schülerlabore der Helmholtz-Zentren und die Initiative „Haus der kleinen Forscher“ gezielt dort an, wo die Weichen für die Karriereentscheidung oder -entwicklung gelegt werden. Zum anderen schaffen Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuungsangebote an den Helmholtz-Zentren und die Schaffung von Wiedereinstiegsstellen familienfreundliche Arbeitsbedingungen für junge Eltern.

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat es sich darüber hinaus besonders zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil bei der Neubesetzung von Entscheidungs- oder Führungspositionen dem jeweiligen Anteil an habilitierten oder entsprechend hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen in den verschiedenen Fächergruppen anzugleichen und auf der Ebene des wissenschaftlichen Nachwuchses den Anteil an Frauen deutlich anzuheben. Zur Erfüllung dieser Ziele orientiert sich die Gemeinschaft an den Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist Partner des „Nationalen Paktes für Frauen in mathematischen, ingenieur- und naturwissenschaftlichen sowie technischen (MINT-) Berufen“. Die Helmholtz-Gemeinschaft wird in den kommenden Jahren die bestehenden Maßnahmen zur Chancengerechtigkeit ausbauen bzw. neue Instrumente entwickeln und damit ihrer auch im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation formulierten Verpflichtung noch stärker nachkommen.

Prof. Dr. Eberhard Umbach

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11.01.2013
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