Hermann

Aus der Forschung

Bilder: Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum Berlin, Karlsruher Institut für Technologie

Bilder: Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum Berlin, Karlsruher Institut für Technologie

 
0 Kommentare

Validierungsfonds als neues Instrument des Technologietransfers

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat ein neues Förderinstrument für den Technologietransfer entwickelt: Der Helmholtz-Validierungsfonds wird – wie der Ausschuss der Zuwendungsgeber am 22. Juni bestätigte – ein Budget von 26 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren erhalten. Damit können an den Helmholtz-Zentren Validierungsprojekte inklusive der Eigenanteile mit maximal zwei Mio. Euro pro Jahr finanziert werden. Diese umfangreiche finanzielle Unterstützung soll es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Helmholtz-Zentren ermöglichen, innerhalb von zwei Jahren ihre Produktideen zu kommerzialisierbaren Ergebnissen zu entwickeln.

Zum Beispiel, indem sie durch Beauftragung einer präklinischen Studie das Potential eines Wirkstoffes im Tiermodell nachweisen oder durch die Entwicklung eines Prototypen das wirtschaftliche Potential eines Produktionsverfahrens belegen. Ergänzt wird die finanzielle Unterstützung durch den Helmholtz-Validierungsfonds durch die Vermittlung von Managementkompetenzen.

Der Helmholtz-Validierungsfonds ist das zentrale Element in der neuen Strategie zur Stärkung des Technologietransfers in der Helmholtz-Gemeinschaft. Weitere Maßnahmen sind die Bereitstellung von so genannten shared services, um sowohl die Erfindungs- als auch die Ausgründungsberatung innerhalb der Gemeinschaft zu verbessern. Dazu kommt ein Maßnahmenbündel, um die vielfältigen Transferaktivitäten der Helmholtz-Zentren besser zu kommunizieren. So wird zum Beispiel eine Technologietransferbroschüre vorbereitet und ein Technologietransferpreis ausgelobt werden.

Es ist vorgesehen, im Rahmen einer gemeinsamen Roadshow mit dem High-Tech-Gründerfonds das neue Technologietransferkonzept, insbesondere aber den Validierungsfonds, in den Zentren vorzustellen. Dabei werden auch bewährte Instrumente präsentiert, z.B. die Fördermaßnahme Helmholtz-Enterprise, die Ausgründungen aus Helmholtz-Zentren unterstützt. Die Gewinner der jüngsten Auswahlrunde werden in den nächsten Ausgaben des hermann vorgestellt. Und auch künftig werden die Aktivitäten des Wissens- und Technologietransfers der Helmholtz-Gemeinschaft in diesem Newsletter ihren Platz finden.

Dr. Rolf Zettl

zurück

Kommentare zum Artikel
 
Noch keine Beiträge vorhanden.
Bitte Beitrag eingeben:


Ihr Name*   
Ihre E-Mail*   
Betreff*
Beitrag 

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spam-Abwehr.

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Antworten als Mail weiterleiten? 
* = Pflichtfelder

 
 

hermann 06/2010 als PDF

Die aktuelle Datei zum Download

 

 

Helmholtz International

Die Helmholtz-Auslandsbüros stellen sich vor

 

 

11.01.2013
Druck-Version dieser Seite
Perma-Link