Hermann

Preise

 
0 Kommentare

Preis für GKSS-Doktorarbeit:

Für seine Doktorarbeit am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht erhielt Umweltchemiker Lutz Ahrens den mit 5.100 Euro dotierten Annette Barthelt-Preis, der jährlich an zwei Arbeiten auf dem Gebiet der Meeresforschung verliehen wird. Der 30-jährige Umweltchemiker, der aktuell in Kanada forscht, untersuchte in seiner Doktorarbeit die Belastung von küstennahen und marinen Ökosystemen mit Polyfluorierten organischen Verbindungen (PFCs). In der preisgekrönten Arbeit zeigte Ahrens erstmals, auf welchen Wegen sich diese Schadstoffe in der Nahrungskette anreichern sowie zeitliche Trends der Belastung. Bei der Produktion imprägnierter Textilien, beispielsweise Regenjacken, gelangen Schadstoffe in die Umwelt – so genannte PFCs. Sie werden auch bei der Herstellung von Teflon, Lebensmittelverpackungen oder Feuerlöschschäumen freigesetzt. Einmal im Meer angelangt, werden PFCs kaum biochemisch abgebaut und können sich in Organismen anreichern. Über Eintragswege von PFCs in marine Ökosysteme sowie deren Vorkommen lagen bisher kaum detaillierte Forschungsarbeiten vor.

zurück

Kommentare zum Artikel
 
Noch keine Beiträge vorhanden.
Bitte Beitrag eingeben:


Ihr Name*   
Ihre E-Mail*   
Betreff*
Beitrag 

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spam-Abwehr.

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Antworten als Mail weiterleiten? 
* = Pflichtfelder

 
 

hermann 06/2010 als PDF

Die aktuelle Datei zum Download

 

 

Helmholtz International

Die Helmholtz-Auslandsbüros stellen sich vor

 

 

11.01.2013
Druck-Version dieser Seite
Perma-Link