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Neue Alexander-von-Humboldt-Professur:

Die Universität Hamburg und DESY haben gemeinsam den Zuschlag für eine Humboldt-Professur für Beschleunigerentwicklung und Teilchenphysik erhalten. Der renommierte Forschungspreis geht an Brian Foster, der zurzeit die Teilchenphysik-Sparte an der Universität Oxford in Großbritannien leitet. Dies gaben die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt. Wenn die Berufungsverhandlungen erfolgreich verlaufen, wird Foster über rund fünf Mio. Euro für fünf Jahre verfügen können. Sie sollen in die Entwicklung und Realisierung von Beschleunigertechnologien für die Teilchenphysik und in die Fortsetzung der Datenanalyse von DESYs größtem Beschleuniger HERA fließen. Foster ist der erste Teilchenphysiker, der eine Humboldt-Professur erhält.

Die Alexander von Humboldt-Professur wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Internationalen Forschungsfonds für Deutschland finanziert und ist der renommierteste internationale Wissenschaftspreis in Deutschland.

Prof. Brian Fosters erste wissenschaftliche Anstellung nach der Promotion war beim TASSO-Experiment an DESYs Beschleuniger PETRA. Danach arbeitete er an HERA als Mitglied der ZEUS-Kollaboration und wurde später ihr Sprecher. Foster arbeitete auch an CERN-Experimenten in Genf und am SLAC in den USA. Zurzeit ist er europäischer Direktor in einem globalen Team von Beschleuniger- und Teilchenphysikern, die die kommende Generation von Teilchenphysik-Experimenten planen, den International Linear Collider. Er bekam 1999 den Alexander-von-Humboldt-Forschungspreis und 2003 den Max-Born-Preis und die -Medaille, die gemeinsam von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem britischen Institute of Physics verliehen werden. Er ist außerdem Fellow der britischen Royal Society.

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