Internationales
Kooperationen in Afrika
Das GFZ und weitere Helmholtz-Zentren arbeiten in der Forschungsinitiative „INKABA yeAfrica“ vor allem mit Kollegen aus Südafrika zusammen, um Oberflächenprozesse wie Erosion im südlichen Afrika und Madagaskar über geologische Zeiträume zu untersuchen. Dadurch sollen Zusammenhänge zwischen Mantelprozessen, Hebungsvorgängen, Klimawechsel und Ökodynamik aufgezeigt werden. Eine systematische Nachwuchsförderung ist Teil des Projekts.
Zusammen mit Partnern aus dem Mittleren Osten und Nordafrika arbeiten Helmholtz-Forscher aus dem DESY und dem DLR an einem strategischen Energieversorgungskonzept, das auf Sonnenenergie basiert und nun mit der DESERTEC-Initiative realisiert wird: Große Solarthermische Kraftwerke in den Wüstenregionen sollen die Anliegerstaaten mit klimaneutral erzeugtem Strom versorgen, ein Teil kann nach Europa exportiert werden.
Weitere Projekte in Afrika
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung kooperiert mit Ägypten auf den Gebieten Atomphysik und Materialwissenschaften. Das Forschungszentrum Geesthacht arbeitet im Bereich der Umweltforschung mit Wissenschaftlern in Algerien, Tunesien, Marokko und Ägypten zusammen. Forscher aus dem DLR, Forschungszentrum Jülich und dem Karlsruher Institut für Technologie organisieren Missionen mit Forschungsflugzeugen über afrikanischen Regionen, um Wetterphänomene zu beobachten, den Wüstenstaub zu messen und das „Atmen“ des Regelwaldes zu untersuchen. Diese Ergebnisse fließen in die Klimaforschung ein. Das Alfred-Wegener-Institut arbeitet seit Jahren mit südafrikanischen Wissenschaftlerteams zusammen, um Wartung, Unterhalt und Besetzung der Forschungsstationen beider Länder in der Antarktis zu unterstützen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kooperationen zwischen einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.


