Preise
Karl-Freudenberg-Preis an Helmholtz-Nachwuchsgruppenleiter:
Dr. Sven Diederichs gewann den diesjährigen „Karl-Freudenberg-Preis“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Diederichs, der am Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Pathologischen Institut der Universität Heidelberg forscht. der mit 6.000 Euro dotierte Preis wurde ihm für seine interdisziplinären Arbeiten über Ribonukleinsäuren und die Verknüpfung von Grundlagenforschung und klinischen Fragestellungen verliehen.
Dr. Sven Diederichs hat sich bereits in seiner Doktorarbeit mit Krebs beschäftigt und wichtige Erkenntnisse gewonnen über die Mechanismen bei Blut- und Lungenkrebs. Als Postdoc erforschtDiederichs , wie microRNAs entstehen, im zellulären Geschehen reguliert werden und wie sie in Tumorzellen verändert sind. Bereits bekannt ist, dass Krebszellen weniger microRNAs enthalten als normale Zellen. Diederichs untersucht nun die dahinterstehenden Mechanismen. Sven Diederichs studierte an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und der Universität Witten/Herdecke Biochemie, absolvierte seine Doktorarbeit an der Universität Münster in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke und schloss sie mit „summa cum laude“ ab. Bevor er 2008 zum DKFZ kam, forschte er an der Harvard Medical School und am Massachusetts General Hospital Cancer Center in Boston. Seit 2009 leitet er die Helmholtz-Hochschul-Gruppe „Molekulare RNA-Biologie und Krebs“ am DKFZ und am Pathologischen Institut der Universität Heidelberg.
Der Karl-Freudenberg-Preis wurde 1986 von der Weinheimer Firma Freudenberg gestiftet, um den wissenschaftlichen Nachwuchs in Baden-Württemberg zu fördern. Er wird von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften vergeben.


