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Helmholtz-Zentren als starke Partner der Deutschen Gesundheitszentren

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den öffentlichen Teilnahmewettbewerb für den Aufbau „Deutscher Zentren der Gesundheitsforschung“ eröffnet. Die Helmholtz-Gemeinschaft wird sich mit vier Helmholtz-Zentren als Kompetenzzentren an der Ausschreibung beteiligen: das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, das Helmholtz-Zentrum München sowie das Max-Delbrück- Centrum für Molekulare Medizin. „Mit dieser Initiative sind vor allem zwei Effekte verbunden: Die Bündelung vorhandener Kompetenzen und Ressourcen sowie die enge Zusammenarbeit der Grundlagenforschung mit der Klinischen Forschung, also die Überführung von Forschungsergebnissen in den klinischen Alltag“, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek. „Die Helmholtz-Gemeinschaft strebt strategische Partnerschaften mit Universitäten in der Gesundheitsforschung an. Dabei legen wir Wert auf Partnerschaften auf Augenhöhe, wie es bei den bereits etablierten und in Planung befindlichen Deutschen Gesundheitszentren gewährleistet ist.“

Bereits im Jahr 2009 wurden das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE e.V.) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD e.V.) gegründet. In diesem Jahr kommen nun vier weitere Zentren hinzu in den Bereichen Infektiologie (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung), Kardiologie (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung), Onkologie (Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung) und Pneumologie (Deutsches Zentrum für Lungenforschung).

Ergänzend zu diesen Aktivitäten treibt die Helmholtz-Gemeinschaft zusammen mit universitären Partnern in ganz Deutschland eine große epidemiologische Kohorten-Studie mit rund 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern voran. Diese „Helmholtz-Kohorte“ wird perspektivisch den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zugänglich sein und bildet so eine optimale Basis für die Diagnose und Prävention von Volkskrankheiten.

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