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Nobelpreisträger zu Gast bei Helmholtz

Für die Laureaten hellblaue Lanyards wie der bayerische Himmel, lindgrüne Lanyards wie der Bodensee für Ehrengäste und lichtes Grau für die zahlreichen  Nachwuchswissenschaftler: Sechs Tage bevölkerten die an ihren Bändern gut erkennbaren Nobelpreisträger und weltweit ausgewählte Nachwuchswissenschaftler die Lindauer Insel. Seit inzwischen 60 Jahren treffen sich Nobelpreisträger in Lindau. Auch in diesem Jahr stand das Treffen unter dem Motto: „Educate. Inspire. Connect“. Sechs Nachwuchswissenschaftler aus der Helmholtz-Gemeinschaft hatte das Organisationskommittee ausgewählt, um in diesem Jahr an der Veranstaltung teilzunehmen. Beim Treffen der Laureaten mit der wissenschaftlichen Jugend konnten sie eine Woche lang die Lectures der 59 angereisten Nobelpreisträgern hören, mit ihnen und 650 anderen jungen Wissenschaftlern diskutieren und Kontakte knüpfen.

Beim akademischen Dinner der Helmholtz-Gemeinschaft am 3. Tag des Treffens stellten die Nachwuchswissenschaftler dann ganz direkt Fragen. Drei Nobelpreisträger und ihre Begleitungen hatten sich dazu angekündigt: Prof. Dr. Carlo Rubbia, Nobelpreis für Physik 1984, Prof. Dr. Torsten Wiesel, Nobelpreis für Medizin/Physiologie 1981, und Walter Kohn, Nobelpreis für Chemie 1998. Die Nachwuchswissenschaftler waren Tobias Frauenrath vom MDC, Alexander Floßdorf von DESY, Matthias Fehr vom HZB, Georg Gasteiger vom HMGU und Frank Tobias vom GSI. Großes Diskussionsinteresse bestand auf beiden Seiten: Die Nobelpreisträger wollten wissen, woran die jungen Leute forschen und wovon sie in der Wissenschaft träumen. Diese wiederum fanden spannend, wie die Laureaten zu ihren Erkenntnissen gekommen waren und ob und wie der Nobelpreis ihr Leben veränderte. Am Ende des Abends waren alle zufrieden: Die Laureaten, weil sie kluge junge Wissenschaftler näher kennen gelernt hatten; die Nachwuchsforscher, weil  sie viel von ihnen erfahren haben. Und ein wenig glücklich waren die jungen Wissenschaftler auch: Denn welcher Forscher kann schon von sich sagen, dass er mit drei Nobelpreisträgern sein Forschungsprojekt diskutiert hat?

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11.01.2013
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