Aus der Forschung

Die neue Laserschweißanlage für Flugzeugbauteile. Quelle: GKSS
Weitere Informationen:
www.helmholtz.de/gkss-materialforschung
Neue Perspektiven für die GKSS-Materialforschung
Nach über 50 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde nun der Forschungsreaktor FRG-1 des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht abgeschaltet. Denn die Forschung mit Neutronen in Deutschland wird in Zukunft an wenigen Standorten gebündelt, so dass Ausstattung und Messbedingungen optimiert werden können.
Die Materialforschung mithilfe von Neutronenstrahlung setzen die GKSS-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler am FRM-II in München fort, außerdem nutzen sie an PETRA III im Helmholtz-Zentrum DESY in Hamburg eine der weltweit brillantesten Synchrotronlichtquellen für ihre Forschung. Ein Teil des Instrumentariums der Geesthachter Materialforscher wird daher in Zukunft an den GKSS-Außenstellen in München und Hamburg genutzt, weitere Geräte aus der Neutronenforschung am FRG-1 werden von kooperierenden Forschungseinrichtungen in Delft in den Niederlanden und in St. Petersburg in Russland noch in diesem Jahr übernommen.
In Geesthacht selbst entstehen neue Infrastrukturen für die Materialforschung, so wurde im Frühjahr eine Laseranlage zur Untersuchung von Schweißverfahren von Flugzeugbauteilen in Betrieb genommen und im Herbst soll eine 7 Millionen Euro teure Gießwalzanlage fertig sein, mit der die Verarbeitung von Leichtbaulegierungen für den Karrosseriebau untersucht werden kann.


