Aus der Forschung
Die Zukunft steckt in den Köpfen
Die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte ist eines der Weiterbildungsangebote der Helmholtz-Gemeinschaft. Bild: Helmholtz/AusserhoferDie Helmholtz-Zentren versuchen, optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Talente entfalten können. Deshalb haben wir das Talentmanagement zum Kern der Helmholtz-Kultur gemacht und Bildungsangebote auf allen Ebenen entwickelt.
weiter lesen
Bakterien als Umweltretter
Das Drama vom Golf von Mexiko hat es vorgeführt: Nicht nur die Verbrennung der fossilen Ressourcen ist klimaschädlich, auch die Förderung birgt hohe Risiken für die Umwelt. Unter der Leitung des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) untersucht ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Dietmar Pieper, wie Bakterien...weiter lesen
Robben forschen mit
Meeresbiologen des Alfred-Wegener-Instituts für Meeresforschung (AWI) haben sich zum Sammeln von Messdaten aus dem Antarktischen Ozean besondere Schwergewichter zu Hilfe geholt. In einem deutsch-südafrikanisch-argentinischen Gemeinschaftsprojekt statteten sie am antarktischen Dallmann-Labor 14 Robbenbullen mit Satellitensendern aus. Während ihrer...weiter lesen
Rekordwellenlänge bei FLASH
Am Helmholtz-Zentrum DESY wurde ein neuer Rekord erreicht: FLASH hat erstmals Laserlicht bei einer Wellenlänge von 4,45 Nanometern produziert. Damit hat der Freie-Elektronen-Laser für weiches Röntgenlicht seine bisherige Bestmarke von 6,5 Nanometern weit unterboten. Gleichzeitig wurde die Spitzenintensität einzelner Lichtpulse mit 0,3 Millijoule...weiter lesen
Altern und Sonnenlicht: Gegensätzliche Wirkung auf die Haut
Haut, die der Sonne übermäßig oft ausgesetzt ist, altert schneller, lautet eine Binsenweisheit. Aber ist das wirklich so? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Beiersdorf AG untersuchten, inwieweit Umwelteinflüsse wie Sonnenlicht zur Hautalterung beitragen. Dazu entnahmen sie Freiwilligen je zwei Hautproben: eine vom...weiter lesen
Radarsatellit TanDEM-X erfolgreich im Umlauf
Schon mit seinen ersten Aufnahmen übertrifft der Radarsatellit TanDEM-X seinen Zwillingssatelliten TerraSAR-X: Wenige Tage nach dem erfolgreichen Start Ende Juni 2010 sandte der Satellit Aufnahmen aus dem Weltall zur DLR-Bodenstation in Neustrelitz. Aus über 500 Kilometern Höhe überflog der Satellit zunächst Madagaskar, die Ukraine und Moskau....weiter lesen
Welches Ausmaß haben Demenzerkrankungen?
Die Zahl der von Demenz betroffenen Menschen sowie deren zukünftige Entwicklung möchte das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE ) gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) bestimmen. Ziel ist es, mit Hilfe anonymisierter Versichertendaten der Krankenkasse konkrete Zahlen zu Auftreten und Verlauf der...weiter lesen
QPACE ist der Grünste
Nicht nur die Rechenleistung, sondern auch der damit verbundene Energieverbrauch wird in der Green500-Liste berücksichtigt, die jährlich die effizientesten Superrechner der Welt bekannt gibt. Auf Platz 1 befindet sich nun zum zweiten Mal in Folge der deutsche Supercomputer QPACE, der von einem Konsortium aus Universitäten und Forschungszentren...weiter lesen
CHAMP: Zehn Jahre im Orbit
Seit zehn Jahren umrundet der Geoforschungssatellit CHAMP vom Helmholtz-Zentrum Potsdam, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, die Erde. Der nur 522 kg schwere Satellit hat nicht nur erstmals das Schwerefeld der Erde genau vermessen, sondern auch die zeitlichen Veränderungen des irdischen Magnetfeldes erfasst und Unregelmäßigkeiten in der...weiter lesen
Neue Perspektiven für die GKSS-Materialforschung
Nach über 50 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde nun der Forschungsreaktor FRG-1 des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht abgeschaltet. Denn die Forschung mit Neutronen in Deutschland wird in Zukunft an wenigen Standorten gebündelt, so dass Ausstattung und Messbedingungen optimiert werden können.
Die Materialforschung mithilfe von Neutronenstrahlung...weiter lesen
13 Atome von Element 114 bei GSI erzeugt
Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es gelungen, erstmals am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt 13 Atome des chemischen Elements 114 nachzuweisen. Obwohl dies nur wenige Atome sind, ist das die höchste jemals gemessene Produktionsrate für Element 114. Es ist eines der schwersten Elemente überhaupt. Seine...weiter lesen
Kurzzeit-Immuntherapie bei Typ 1-Diabetes wirkt langfristig
Typ 1-Diabetes zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und führt zu einem fast vollständigen Abbau der Insulin produzierenden Zellen. Eine kurzzeitige Immuntherapie kann bei Patienten mit Typ 1-Diabetes den oft rasanten Rückgang der körpereigenen Insulinproduktion langfristig bremsen. Dies zeigte eine Studie von Prof....weiter lesen
Erst die Bahn und dann der Spin
Ein HZB-Team hat am Synchrotronring BESSY II ein weltweit einzigartiges Experiment aufgebaut und zusammen mit Kollegen aus Strasbourg gezeigt, wie schnell der Magnetismus eines Materials beeinflusst werden kann. Dafür belichteten sie die Elektronen, die sich im Speicherring mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegen, mit ultrakurzen Laserpulsen und...weiter lesen
Pilotanlage für "grünen" Zement am KIT
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird eine Pilotanlage zur Produktion des neuartigen Zements Celitement® gebaut. Fünf Millionen Euro investiert die Celitement GmbH, eine Ausgründung der vier Erfinder, des KIT und des Industriepartners Schwenk. Der von KIT-Wissenschaftlern entwickelte Baustoff wird bei niedrigen Temperaturen und mit...weiter lesen
Krebsgen Myc löst Schutzprogramme aus
Zellen haben zwei Programme, die den Körper vor Krebs schützen können. Dabei sind es die krebsauslösenden Onkogene selbst, die diese Zellschutzprogramme im Frühstadium einer Krebserkrankung aktivieren können. Das Onkogen Myc löst dabei den programmierten Zelltod aus. Das ist ein seit langem bekanntes Schutzprogramm, bei dem eine geschädigte...weiter lesen
Bruterfolg durch Balzsignale
Schon der Anblick hübscher Männchen bringt Mütter offenbar dazu, mehr in ihre Eier zu investieren. Das schlussfolgern Wissenschaftler aus einem Brutexperiment mit Kragentrappen, einer nordafrikanischen Vogelart mit ausgeprägtem Balzverhalten. Weibchen, die bei dem Experiment attraktiven Männchen bei der Parade zusahen, waren fruchtbarer,...weiter lesen
Wunderkammer Wissenschaft wandert erfolgreich
Bereits sechs Städte hat die Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft in Deutschland besucht. Von Berlin, über Hamburg, nach Braunschweig und Hannover bis Magdeburg hat die Wunderkammer über 43.000 Besucher in ihren Bann gezogen. „Die Ausstellung bietet einen faszinierenden visuellen und akustischen Einblick in die Welt der Wissenschaften und...weiter lesen




