Hermann

Aus der Forschung

Rotorange und faserig: das nach seiner Entdeckerin Dr. Farahnaz Daliran (Karlsruher Institut für Technologie) benannte Sulfosalz Daliranite ist ein exzellenter Halbleiter und könnte künftig die...

Rotorange und faserig: das nach seiner Entdeckerin Dr. Farahnaz Daliran (Karlsruher Institut für Technologie) benannte Sulfosalz Daliranite ist ein exzellenter Halbleiter und könnte künftig die Photovoltaik voranbringen. Foto: Norbert Urban

Überblick über Aktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft zum Jahr der Energie:

www.helmholtz.de/wissenschaftsjahr2010.

Zu den Filmdokumentationen der Deutschen Welle:

www.ideasforacoolerworld.org

Die Forschungsbörse vermittelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Schulen:

www.forschungsboerse.de

 
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Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie

An der Frage der Energieversorgung entscheidet sich die Zukunft des Weltklimas und unserer Gesellschaft: Wird es gelingen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen rasch zu reduzieren? Welche Optionen gibt es und wie teuer wird die Umstellung auf erneuerbare Energien?

Diese Fragen stehen im Zentrum des Wissenschaftsjahres 2010, das unter dem Motto „Die Zukunft der Energie“ steht und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit "Wissenschaft im Dialog" und der Helmholtz-Gemeinschaft getragen wird. Bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind dafür zu „Energiebotschafter“ benannt worden, darunter auch Wissenschaftler aus Helmholtz-Zentren. So wird Prof. Dr. Eberhardt Umbach, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft für den Bereich Energie und Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie zur Zukunft der Energie  sprechen, als Themenbotschafter für die Kernfusion stellt sich Prof. Dr. Günther Hasinger, Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik, zur Verfügung und für die Solarthermie Prof. Dr. Robert Pitz-Paal vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt. Alle sieben Helmholtz-Zentren, die in der Energieforschung aktiv sind, bieten darüber hinaus auch eigene Veranstaltungen an und stellen über eine Forschungsbörse Experten für den Dialog mit Schulen und der Öffentlichkeit. In Berlin organisiert die Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft Veranstaltungen für Politik und Wirtschaft, aber auch für eine breitere Öffentlichkeit, um neue Ergebnisse aus der Energieforschung zu kommunizieren.

Zum Jahr der Energie stockt die Bundesregierung das Forschungsbudget deutlich auf: insgesamt 819 Mio. Euro stellen die fünf Bundesministerien (BMBF, BMWi, BMU, BMELV, BMVBS) für die Energieforschung zur Verfügung, davon für Erneuerbare Energien 209 Mio. Euro, für Energieeffizienz 395 Mio. Euro, für die Kernfusion 135 Mio. Euro und für die Nukleare Sicherheit 80 Mio. Euro. Denn nun kommt es darauf an, rasch durch Effizienzsteigerungen die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, mittelfristig die Erneuerbaren Energien auszubauen und langfristig auf Kernfusion zu setzen, als Teil eines zukunftsfähigen Energiekonzepts.

Dass Ergebnisse aus der Energieforschung das Leben vieler Menschen schon heute verbessern, zeigt die aktuelle Dokumentationsfilmreihe des deutschen Auslandsfernsehen DW-TV, die vom Bundesministerium für Umwelt gefördert wird und bei der die Helmholtz-Gemeinschaft fachliche Beratung anbietet: kurze Reportagen aus Schwellenländern stellen aktuelle Projekte vor, von Solarkochern für Großküchen in Indien über umweltfreundlichere Palmölplantagen bis zur Solarstromversorgung für afrikanische Krankenhäuser.

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11.01.2013
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