Aus der Forschung

Blick auf das Experiment ALICE am Forschungszentrum CERN in Genf. Foto: M. Brice/CERN
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Schwere Ionen in ALICE
Anfang November sind zum ersten Mal schwere Blei-Ionen im LHC erfolgreich beschleunigt worden und miteinander kollidiert. Der Vorbeschleuniger für schwere Ionen wurde am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung entwickelt und gebaut. GSI-Physikerinnen und -Physiker arbeiten am Experiment ALICE mit, in dem die Reaktionen zwischen schweren Ionen bei hohen Energien gemessen werden. Die dabei in einem zentralen Stoß von Atomkernen umgesetzte Energie ist 15-mal höher als die bisherige Bestmarke am Beschleuniger RHIC in Brookhaven, USA.
"Mit der Kollision von Blei-Atomkernen wollen wir für winzige Augenblicke den extrem heißen und dichten Plasmazustand der Materie aus Quarks und Gluonen wieder herstellen, wie er in den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall existiert hat", erklärt Professor Peter Braun-Munzinger, Direktor des ExtreMe Matter Instituts EMMI am GSI Helmholtzzentrum.


