Preise
Krebsforschung mit hohem Anwendungspotenzial ausgezeichnet
Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat Stephan Herzig vom Deutschen Krebsforschungszentrum mit dem Richtzenhain-Preis ausgezeichnet. Dr. Stephan Herzig identifizierte in seiner Forschung zahlreiche Faktoren, die eine Schlüsselposition in der Kontrolle des Leberstoffwechsels einnehmen. Damit greifen sie direkt in die Entstehung von Krebsrisikofaktoren bzw. von Krebsfolgeerscheinungen (Kachexie) ein. Diese Kontrollpunkte des Stoffwechsels können nun als Ziele für neue Behandlungsmethoden geprüft werden. Den Richtzenhain-Preis, der durch die Stiftung des Neurologen Walther Richtzenhain und seiner Frau Christine durch das Deutsche Krebsforschungszentrum verliehen wird, erhalten im Jahresrhythmus abwechselnd Doktoranden in Heidelberger Forschungsinstituten und Wissenschaftler aus der gesamten Bundesrepublik für Arbeiten auf dem Gebiet der translationalen Krebsforschung. Der diesjährige Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.


