Hermann

Aus der Forschung

Titelgrafik der DAAD-Broschüre Länderprofil China

Titelgrafik der DAAD-Broschüre "Länderprofil China"

 
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Helmholtz international: Nachrichten aus den Helmholtz-Büros in Brüssel, Moskau und Peking

Nachrichten aus dem Büro in Peking:

Chinesische Doktoranden: Deutschland auf Platz 2

Jedes Jahr sendet China über das China Scholarship Council-Programms (CSC) bis zu 6.000 junge Leute ins Ausland, die dort promovieren. Etwa 2.000 gehen in die USA, Deutschland ist mit rund 550 Plätzen das zweitbeliebteste Ziel der Nachwuchsforscher, gefolgt von Frankreich, UK und Japan, die jeweils 300 bis 400 Promotions-Studentinnen und Studenten gewinnen können.
Derzeit arbeiten in den verschiedenen Helmholtz-Zentren zusammen über 300 chinesische Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Etwa 50 chinesische Studentinnen und Studenten kommen jedes Jahr neu an Helmholtz-Zentren zur Promotion.
Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und  -Wissenschaftler, die gute chinesische Studentinnen und Studenten mit CSC- oder DAAD-Stipendium in ihr Team zur Promotion aufnehmen wollen, wenden sich bitte so bald wie möglich an das Helmholtz-Büro in Peking. Denn viele Universitäten verlangen die Vorlage einer konkreten Einladung aus dem Ausland bereits im Januar. Nach dem chinesischen Auswahlverfahren gilt eine formale Einladung aus dem Ausland als Bedingung für die Antragsstellung.
Das Helmholtz-Büro in Peking leitet auch Anfragen von interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern nach Deutschland weiter und macht die Helmholtz-Gemeinschaft bei den chinesischen Partnereinrichtungen bekannt.

Kontakt:

Dr. Hong He
Helmholtz-Gemeinschaft
Dongsanhuanbeilu 8
Chaoyang District
100004 Beijing
PR China
Telefon: +86 10-659078-65
Fax: +86 10-659078-67

tong.liu(at)helmholtz.cn

DAAD-Länderprofil China erscheint neu

Im Januar 2011 wird der DAAD ein aktualisiertes Länderprofil China herausgeben, das man im Internet bestellen kann. Die Länderprofile finden sich unter „Studien und Dokumentationen“, nachdem man sich in die passende Kundenkategorie  (zum Beispiel: Deutsche Hochschule) eingeordnet hat.

Bestelllink:

www.daad.de/publikationsbestellung


Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit China-Deutschland wird weiter vertieft

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der chinesische Wissenschaftsminister Wan Gang wollen die deutsch-chinesische Zusammenarbeit bei Themen von globaler Bedeutung weiter ausbauen. Dazu zählen Energieforschung, die sparsame Nutzung von Ressourcen, Klimawandel sowie der Umweltschutz und die Lebenswissenschaften. Auch auf den Feldern Innovationssystemforschung, Technologietransfer und Geistiges Eigentum soll die Zusammenarbeit verstärkt werden.


Quelle: Protokoll der 21. Sitzung der Gemeinsamen Kommission für Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 11.-12. November

Nachrichten aus dem Büro in Brüssel:

EERA Joint Programmes gestartet

Auf der SET-Plan Konferenz am 15. November 2010 in Brüssel gingen drei „Joint Programmes“  der European Energy Research Alliance (EERA) an den Start: „Carbon Capture and Storage“, „Nukleare Materialien“ und „Bioenergien“.

Beteiligt daran sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) sowie dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG).

Im Laufe des nächsten Jahres starten voraussichtlich weitere EERA Joint Programmes in den Bereichen „Concentrated Solar Power“, „Smart Cities“ und „Marine Energies“. In den bisher angelaufenen sieben EERA Joint Programmes sind mehr als 1000 Wissenschaftler aus 74 Forschungsorganisationen beteiligt.

Mehr Informationen:
www.eera-set.eu

www.eera-set.eu/Research_Fields

www.helmholtz.de/set-plan-conference


EU-Projekt EuroBioImaging

Am 1. Dezember ist das EU-Projekt EuroBioImaging gestartet. Es ist eines von vier Projekten aus den Lebenswissenschaften, die auf die aktualisierte ESFRI Roadmap 2008 genommen wurden. Ziel des geförderten Projekts ist die Erarbeitung eines Konzepts zum Aufbau einer Europäischen Forschungsinfrastruktur im Bereich der biomedizinischen Bildgebung (von der biologischen Grundlagenforschung bis zur klinischen Bildgebung). Involviert sind das Forschungszentrum Jülich, das Max-Delbrück-Zentrum Berlin, das DKFZ sowie das Brüsseler Büro der Helmholtz-Gemeinschaft.

www.eurobioimaging.eu

Nachrichten aus dem Büro in Moskau:

Neue „Helmholtz-Russia Joint Research Groups” ausgewählt

Sechs neue deutsch-russische Nachwuchsgruppen sind im November 2010 in Moskau ausgewählt worden. Sie werden nun durch das bilaterale Förderprogramm „Helmholtz-Russia Joint Research Groups“ gefördert. Die Helmholtz-Gemeinschaft betreibt das Programm mit der „Russian Foundation for Basic Research“, um die Zusammenarbeit zwischen russischen Wissenschaftlern und Helmholtz-Zentren zu stärken.
Den Vorsitz der Auswahlkommission hatten der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, sowie der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rats der Russischen Stiftung für Grundlagenforschung, Prof. Dr. Vladislav Panchenko. Insgesamt wurden 23 Anträge eingereicht, die allesamt hochrangige Projekte beschreiben. Für die Auswahl der sechs besten Vorhaben wurden internationale Gutachten herangezogen. Der Förderumfang beträgt bis zu 150.000 Euro pro Jahr und Gruppe über maximal drei Jahre. Das Programm soll insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in Russland eine enge Kooperation mit Partnern in Helmholtz-Zentren ermöglichen.
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat bereits 2006 ein Abkommen mit der Russischen Stiftung für Grundlagenforschung unterzeichnet, um deutsch-russische Nachwuchsgruppen zu unterstützen. Seither werden 14 gemeinsame Forschungsprojekte aus den ersten beiden Ausschreibungen gefördert. Eine vierte Ausschreibung des Programms für 2011 wird vorbereitet.

www.helmholtz.de/hrjrg-2010


Russische Förderausschreibung wird fortgesetzt

Der russische Forschungsminister Andrei Fursenko will die Förderausschreibung zur Anwerbung internationaler Experten fortsetzen. Wie Fursenko erläutert, wurden bei der ersten Ausschreibungsrunde dieser so genannten Megagrants nur 40 Projekte statt der 80 geplanten ausgewählt. 40 weitere Vorhaben sollen nun im Frühjahr 2011 hinzu kommen.
Die Gewinner der Ausschreibung erhalten 3,75 Millionen Euro, um innerhalb von drei Jahren ein Forschungslabor an einer russischen Universität aufzubauen. Dabei soll der Projektleiter wenigstens vier Monate pro Jahr an der russischen Universität verbringen. Bevorzugt werden Projekte, die langfristig auch einen potenziellen Bezug zur Praxis aufweisen.

Zu den Gewinnern aus der ersten Runde der Ausschreibung vom Sommer 2010 gehören auch Helmholtz-Forscher, zum Beispiel Prof. Dr. Jürgen Oberst vom DLR- Institut für Planetenforschung. Er wird nun an der Moskauer Staatlichen Universität für Geodäsie und Kartografie ein Labor zu „Geodesy, Cartography and Future Exploration of Planets and Satellites“ gründen.

Zum zweiten Teil der Ausschreibung sollen im Januar 2011 neue Informationen in englischer Sprache im Internet erscheinen: www.helmholtz.de/russland-foerderausschreibung-en
 
Für weitere Fragen steht das Helmholtz-Büro Moskau zur Verfügung.

www.helmholtz.de/moskau

arö

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