Aus der Forschung
Was ist die Natur wert?
Naturkundemuseum Berlin. Foto: André Künzelmann/UFZWas Insekten, Käfer, Pilze, Bodenorganismen, Pflanzen und Wirbeltiere leisten, ist nicht zu ersetzen – und funktioniert oft nicht mehr, wenn einzelne Elemente im Ökosystem fehlen. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den weiteren Verlust an biologischer Vielfalt sind daher ökonomisch dringend geboten. Dies ist das Fazit der internationalen Studie zur Ökonomie der Ökosysteme und Biodiversität (TEEB).
weiter lesen
Kabinenströmung (DLR) beim Fotowettbewerb auf Platz 2
Die Aufnahme könnte aus einem Science Fiction Film stammen, doch sie zeigt aktuelle Forschung aus dem DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Der Fotograf Thomas Ernsting hat mit diesem Bild den zweiten Platz in der Kategorie Faszination Forschungbeim Wettbewerb "Bilder der Forschung" belegt, den das Magazin „Focus“ und der...weiter lesen
Putin unterstützt Permafrostforschung
Fast ein Viertel der Landfläche auf der Erde ist mit dauerhaft gefrorenem Boden bedeckt, der nur im Sommer an der Oberfläche auftaut. Permafrost ist nirgendwo so verbreitet wie in Russland und im zentralen Nordsibirien kann der Boden sogar bis 1.500 Meter tief gefroren sein. Im Permafrost sind enorme Mengen an Methan gespeichert, die beim Auftauen...weiter lesen
El Niño und La Niña: Gegensätze im westantarktischen Schneefall
Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ haben ermittelt, wie sich die Eismassen über dem antarktischen Kontinent mit der Zeit verändert haben. Sie werteten dafür Daten der Schwerefeld-Satellitenmission GRACE aus und betrachteten zwei Regionen, die augenscheinlich besonders empfindlich auf den Klimawandel...weiter lesen
Klimaschonender Zement ausgezeichnet
Mehr als zwei Prozent des Energieverbrauchs und über fünf Prozent der CO2-Emissionen gehen auf das Konto der weltweiten Zementproduktion. Einen klimaschonenderen Zement haben KIT-Forscher um Dr. Peter Stemmermann entwickelt. Für das Celitement-Verfahren erhielten sie nun den Deutschen Materialeffizienz-Preis des Bundesministeriums für Wirtschaft...weiter lesen
Klimawandel: Weniger Wirbelstürme über dem Nord-Atlantik
Polartiefs sind kleinräumige Stürme, die in den Ozeanen der hohen Breiten auftreten und tropischen Wirbelstürmen ähneln. Für die Seefahrt und Küstengebiete können sie gefährlich werden, da sie schwer vorhersehbar sind. In den kommenden Jahrzehnten könnten solche polaren Wirbelstürme im Nord-Atlantik jedoch seltener vorkommen. Dies fanden...weiter lesen
Epithelzellen: Nur im Verbund arbeitsfähig
Epithelzellen bilden nicht nur die Haut und die Schleimhäute des Körpers, sondern bedecken auch alle Oberflächen der unterschiedlichen Organe, wobei sie im Verbund hochspezialisierte Aufgaben erfüllen. Wie gut und dicht Epithelzellen untereinander verbunden sind, entscheidet mit darüber, ob das Gewebe seine Funktionen erfüllen kann. Nun haben...weiter lesen
Darmspiegelung hilft: 100.000 Darmkrebsfälle weniger nach nur acht Jahren
Es mag angenehmere Termine geben, aber eine Darmspiegelung lohnt sich für Menschen ab 55 Jahren. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Hermann Brenner am Deutschen Krebsforschungszentrum, der mit seinem Team jetzt die bundesweiten Daten aus den letzten acht Jahren ausgewertet hat.Seit dem Jahr 2003 haben rund vier Mio. Menschen zwischen 55 und 84...weiter lesen
Diabetes-Medikament könnte gegen Alzheimer wirken
Metformin, ein Medikament, das bei Diabetes Typ2 eingesetzt wird, kann möglicherweise auch gegen die Alzheimer Demenz wirken. Das zeigten Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der University of Dundee und dem Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik. Sie haben herausgefunden, dass das...weiter lesen
Castingshow im Lymphknoten
Lymphknoten sind die Marktplätze des Immunsystems: Hier tauschen Zellen Informationen über eingedrungene Krankheitserreger aus und bereiten deren Abwehr vor. „Was von außen betrachtet wie ein heilloses Durcheinanderwimmeln von abertausend Zellen scheint, ist in Wirklichkeit aber hochgeordnet“, sagt Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann. HZI-Forscher...weiter lesen
Birnen- oder Apfeltyp – Bei Frauen eine Frage der Gene
Gebrannte Mandeln, Lebkuchenherzen, Gänsebraten: Weihnachtszeit ist auch Schlemmerzeit. Das ein oder andere Kilo bleibt möglicherweise nach den Feiertagen, doch wie sich Übergewicht auf das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt, hängt auch von der Verteilung der Fettpölsterchen ab: Der so genannte Birnentyp mit mehr...weiter lesen
HMGU und Roche: Strategische Partnerschaft in der Lungenforschung
Roche fördert über ihre Pharmaforschung in Penzberg seit Oktober 2010 eine Forschergruppe am Comprehensive Pneumology Center (CPC) und dem Institut für Lungenbiologie (iLBD) des Helmholtz Zentrums München. Unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Eickelberg wird die Gruppe neue Zelltherapiewege bei chronischen Lungenerkrankungen wie Lungenfibrose...weiter lesen
Windschnittige Form für Zug der Zukunft
Um die Form von Zügen weiter zu optimieren hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am DLR-Standort Göttingen zwei neue Forschungsanlagen in Betrieb genommen. In die beiden Anlagen wurden mehr als drei Mio. Euro investiert.In der weltweit einzigartigen Tunnelsimulationsanlage untersuchen die DLR-Experten die Aerodynamik von...weiter lesen
Magnetische Domänen in 3-D
Nicht nur im Kino, auch in der Wissenschaft sind 3-D-Aufnahmen sehr gefragt: Wissenschaftler um Dr. Ingo Manke vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie ist es nun erstmals gelungen, die unterschiedlich magnetisierten Bereiche im Inneren von magnetischen Stoffen dreidimensional darzustellen. Dafür durchleuchteten sie die Probe mit...weiter lesen
Schwere Ionen in ALICE
Anfang November sind zum ersten Mal schwere Blei-Ionen im LHC erfolgreich beschleunigt worden und miteinander kollidiert. Der Vorbeschleuniger für schwere Ionen wurde am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung entwickelt und gebaut. GSI-Physikerinnen und -Physiker arbeiten am Experiment ALICE mit, in dem die Reaktionen zwischen schweren...weiter lesen
Blick mit FLASH durchs Wasserfenster
Der Freie-Elektronen-Laser FLASH am DESY erzeugt jetzt Wellenlängen von 4,12 Nanometern. In diesem Wellenlängenbereich kann die weiche Röntgenstrahlung mehrere Mikrometer in Wasser eindringen, während sie von Kohlenstoff stark absorbiert wird. Es können so zum Beispiel Abbildungen biologischer Objekte in kleinen Tropfen oder auch Zellen mit einer...weiter lesen
Neues Nanoelektronik-Labor am FZ Jülich
Rund 25 Mio. Euro werden in den Aufbau eines Nanoelektroniklabors am Forschungszenturm Jülich investiert. In der Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF) sollen Materialien, Prozesse und Strukturen im Nanometerbereich für die nächste Generation von Halbleitern und Chips entwickelt werden.Für 9,8 Mio. Euro aus Mitteln der Helmholtz-Gemeinschaft soll...weiter lesen
Helmholtz international: Nachrichten aus den Helmholtz-Büros in Brüssel, Moskau und Peking
Nachrichten aus dem Büro in Peking:
Chinesische Doktoranden: Deutschland auf Platz 2
Jedes Jahr sendet China über das China Scholarship Council-Programms (CSC) bis zu 6.000 junge Leute ins Ausland, die dort promovieren. Etwa 2.000 gehen in die USA, Deutschland ist mit rund 550 Plätzen das zweitbeliebteste Ziel der Nachwuchsforscher, gefolgt von...weiter lesen







