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Vor 115 Jahren starb Hermann von Helmholtz

Am 8. September 1894 starb Hermann von Helmholtz im Alter von 73 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin. Ein Jahr zuvor hatte er noch eine anstrengende Reise durch Amerika absolviert, wo er als einer der größten Physiker der Zeit gefeiert wurde. Unter anderem schenkte ihm die Firma Steinway einen Flügel, weil seine Erkenntnisse zur akustischen Wahrnehmung auch den Instrumentenbau beflügelt hatten. Helmholtz war ungeheuer produktiv, zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Erfindung des Augenspiegels und ein Aufsatz über die Erhaltung der Energie. Er gilt als der Vollender der klassischen Physik, hat aber auch die Voraussetzungen für die großen Umwälzungen im Weltbild der Physik geschaffen. Denn an der durch Helmholtz neu gegründeten Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin fanden in den 1890er Jahren jene Präzisionsmessungen der Wärmestrahlung statt, die Max Planck im Jahr 1900 zur Quantentheorie geführt haben.  

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11.01.2013
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