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Klimaerwärmung verringert Kühleffekt der Wälder

Ein Team um Dr. Astrid Kiendler-Scharr am Forschungszentrum Jülich hat entdeckt, dass sich durch veränderte Ausdünstungen der Bäume weniger Schwebeteilchen  bilden. Weil diese Teilchen jedoch als Kondensationskeime für Wolken dienen, folgt daraus geringere Bewölkung und vermehrte Sonneneinstrahlung auf den Erdboden. Die Forscher haben dafür die Wirkung des Stoffes Isopren untersucht, der bei steigenden Temperaturen verstärkt von den Bäumen abgesondert wird. Über eine komplexe Kette von Reaktionen, so stellten die Forscher fest, bildeten sich dadurch weniger Schwebeteilchen und damit weniger Wolken. Nach ersten Abschätzungen wird die Aerosol-Produktion bis zum Jahr 2100 um 20 Prozent vermindert. Das würde den Kühleffekt durch Wolken um 12 Prozent verringern.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/fzj-kuehleffekt-waelder

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11.01.2013
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