Hermann

Aus der Forschung

Links im Bild der Campus-Nord des KIT (das frühere Forschungszentrum Karlsruhe), auf der rechten Seite der Campus-Süd des KIT (Universität). Bilder: KIT

Links im Bild der Campus-Nord des KIT (das frühere Forschungszentrum Karlsruhe), auf der rechten Seite der Campus-Süd des KIT (Universität). Bilder: KIT

 
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KIT ist gestartet

Am 1. Oktober 2009 sind das Forschungszentrum Karlsruhe und die Universität Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verschmolzen. Das KIT wurde als Körperschaft des öffentlichen Rechts nach baden-württembergischem Landesrecht gegründet und ist zugleich eine Universität des Landes Baden-Württemberg und ein Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Das KIT geht mit hohen Erwartungen an den Start: Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan bezeichnet es als „Flaggschiff“ der Wissenschaft in Deutschland, der Landeswissenschaftsminister Peter Frankenberg spricht ihm Modellcharakter zu. Das stimmt in Bezug auf die schiere Größe: Mit weit über 8.000 Mitarbeitern und einem Haushalt von 650 Mio. Euro ist das KIT ein großer Partner in der deutschen Wissenschaftslandschaft. 

Das KIT wird von einem sechsköpfigen Präsidium geleitet, hat ein gewähltes Mitbestimmungsorgan, den KIT-Senat, ein extern besetztes Aufsichtsgremium und eine gemeinsame Infrastruktur und Verwaltung. Formale Voraussetzungen waren das KIT-Zusammenführungsgesetz, das der Landtag in Stuttgart im Juli dieses Jahres einstimmig verabschiedet hat, und eine Verwaltungsvereinbarung, die das Binnenverhältnis von Bund und Land in Bezug auf das KIT und die zukünftige Weiterentwicklung regelt.

Außerdem wird der Zusammenschluss eines nationalen Forschungszentrums mit einer Landesuniversität auch im Ausland als interessantes Beispiel für zukünftige Entwicklungen herangezogen. Schon jetzt zeigen sich in vielen Bereichen konkrete Vorteile: So sind Berufungen flexibler und attraktiver gestaltbar; KIT ist wegen seiner Vielseitigkeit ein attraktiver Kooperationspartner; Drittmittel lassen sich in der neuen Struktur leichter akquirieren.

Für die Programme im Rahmen der Helmholtz-Mission bedeutet der Zusammenschluss zunächst eine Ergänzung und Verbreiterung der Kompetenzen: 350 Professoren der Universität mit ihren Instituten und Arbeitsgruppen erweitern das Kompetenz-Portfolio beträchtlich. Außerdem verbessert sich der Zugang zu exzellentem wissenschaftlichen Nachwuchs: Das macht sich schon in der Mitarbeit von „HiWis“ bemerkbar und setzt sich insbesondere bei Diplomanden, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern fort. Hier zahlen sich auch die innovativen Fördermaßnahmen aus, die am KIT mit den Mitteln aus der Exzellenzinitiative aufgebaut wurden. Das alles sind erste Ergebnisse auf dem Weg zur Realisierung einer kühnen Idee: KIT ist gestartet!

Prof. Dr. Eberhard Umbach

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11.01.2013
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