Hermann

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Elektronischer Stresswächter

Die Forschungsgruppe hiper.campus am KIT entwickelt Hilfen, um das kognitive Leistungsvermögen zu steigern. Eine der Ideen der Gruppe um Dr. Stefan Hey ist ein elektronischer Stresswächter, der Menschen darauf hinweist, ab wann sie nicht mehr zuverlässig arbeiten können. Das Gerät besteht aus einem Brustgurt mit integrierten Elektroden und weiteren Sensoren. Sie erkennen neben den Biosignalen auch die Bewegungsintensität des Anwenders und geben ein Warnsignal bei zu großen Stresswerten, verbunden mit einer Empfehlung, beispielsweise jetzt eine Pause zu machen. Das Interesse anderer Forschungsstätten an der Entwicklung sei groß, sagt Stefan Hey. So kam sie bei einer Studie im Bereich Physioeconomics zum Einsatz, zu der Frage, wie sich Stress auf ökonomische Entscheidungen auswirke. Anfragen liegen auch von weiteren Forschungseinrichtungen vor, die zum Beispiel Stress von Menschen in Bereitschaftsdiensten messen wollen oder eine Stressstudie mit Suchtkranken vornehmen.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/kit-stresswaechter

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11.01.2013
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