Hermann

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www.helmholtz.de/ufz-teeb-report

 
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Schädliche Subventionen

Im ersten Bericht der TEEB-Studie zum ökonomischen Wert der biologischen Vielfalt haben Forscher die gängigen Subventionen für Schlüsselbereiche wie Landwirtschaft, Fischfang, Bergbau und Energie auf den Prüfstand gestellt. Viele dieser Subventionen seien ineffizient, überholt oder schädlich, schreiben sie. Manche Subventionen würden massiv zur Zerstörung der natürlichen Ressourcen beitragen und damit zukünftige Nutzungsoptionen vernichten. Die Ergebnisse dieses Reports, dessen wissenschaftliche Koordination das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung übernommen hat, wurden nun bei der Europäischen Kommission in Brüssel vorgestellt.
Zusammen genommen ergeben die weltweiten Subventionen fast eine Billion US-Dollar pro Jahr, was einem Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts entspricht.  Dieser Betrag würde nach Berechnungen des 2006 veröffentlichten Stern-Reports bereits ausreichen, um die Schäden des Klimawandels einzudämmen, die auf fünf bis zehn Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes geschätzt werden. Es mache also doppelt Sinn, schädliche Subventionen in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krisen zu reformieren, so die Wissenschaftler.
Die Arbeiten zum TEEB-Report „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“ wurden 2007 unter der Leitung des Ökonomen Pavan Sukhdev begonnen und vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen organisiert. Finanziert wird die Studie von der Europäischen Kommission, Deutschland, Großbritannien sowie von Norwegen, Niederlanden und Schweden

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