Aus der Forschung

Die drei Pakte werden die Bedingungen für den akademischen Nachwuchs verbessern und sind damit eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Bild: Bierstedt/HZI
Mut zu Investitionen in die Zukunft
Exzellenzinitiative, Hochschulpakt und der Pakt für Forschung und Innovation haben neuen Schwung in die Wissenschaftslandschaft Deutschlands gebracht und die Vernetzung gefördert. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt daher, dass sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern auf eine Fortführung dieser drei wichtigen Pakte geeinigt hat.
Dabei sind alle drei Maßnahmen nötig, nicht nur der Pakt für Forschung und Innovation, der außeruniversitären Organisationen wie der Helmholtz-Gemeinschaft einen Aufwuchs zusichert, sondern auch Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sind unverzichtbar: Die Universitäten sind unsere wichtigsten Partner in der Förderung des akademischen Nachwuchses und in der Forschung.
Am 4. Juni muss das „Paket der Pakte“ endgültig von den Ministerpräsidenten der Länder und der Kanzlerin beschlossen werden. Und diese Entscheidung darf nicht vertagt werden, sondern muss als klares Bekenntnis aller politischen Parteien zu Bildung und Forschung noch vor der Bundestagswahl fallen.
Denn neben kurzfristig angelegten Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur, von denen auch Bildung und Forschung in Deutschland profitiert haben, brauchen wir auch langfristige Investitionen in Köpfe. Mit dem „Paket der Pakte“ würden Bund und Länder zwischen 2011 und 2018 rund 18 Milliarden Euro zusätzlich in Universitäten und Forschungseinrichtungen investieren und damit die nötigsten Vorraussetzungen schaffen, damit wir auch in Zukunft noch zu den führenden Forschungs- und Technologiestandorten zählen können.
Andere erkennen die Zeichen der Zeit: Mitten in der wirtschaftlichen Krise investieren die USA nun wieder massiv in Bildung und Forschung. Diesen Mut zu Investitionen mit langem Atem müssen auch wir jetzt aufbringen!


