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Russland setzt weiter auf Forschungsförderung

Viele russische Großunternehmen haben laut Medienberichten ihre Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung trotz Finanzkrise überraschend intensiviert. Diese Entwicklung widerspricht Prognosen der Bundesagentur für Wissenschaft und Innovation „Rosnauka“ über einen umfassenden Rückgang der Forschungsförderung. Zwar haben Öl- und Metallurgieunternehmen ihren finanziellen Beitrag an die staatliche Förderorganisation „Rosnauka“ reduziert. Schwergewichte wie die Russische Bahn (RZD) und der Lastwagenhersteller KAMAZ investieren indes besonders stark in Technologieentwicklung. Da in Russland immer noch fast 70 Prozent der Investitionen in Forschung und Entwicklung aus dem Staatshaushalt stammen, ist ein starkes Engagement der Wirtschaft momentan sehr wichtig, um einen Einbruch der Forschungsaktivitäten im Lande zu verhindern. Auch die Politik unterstützt diesen Prozess: So haben sich die Beträge für die vom Staatspräsidenten eingeführten, zweijährigen Doktoranden- und Postdoc-Stipendien auf umgerechnet 13.500 bzw. 22.000 Euro (600.000 bzw. 1 Mio. Rubel) vervierfacht. Außerdem wird das nationale Projekt der Forschungsuniversitäten weiterhin stark angetrieben. Im Juni 2009 sollen bis zu 15 weitere Universitäten den Status einer nationalen Forschungsuniversität erlangen.

 

ec

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11.01.2013
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