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Aus der Forschung

Im Themenwagen Energie und Umwelt des Wissenschaftszuges wird das Konzept des internationalen Experimentalreaktors ITER vorgestellt. Foto: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)

Im Themenwagen Energie und Umwelt des Wissenschaftszuges wird das Konzept des internationalen Experimentalreaktors ITER vorgestellt. Foto: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)

 
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Fusionsexperiment ITER im Wissenschaftszug ausgestellt

Mit einer mobilen Ausstellung macht der Wissenschaftszug „Expedition Zukunft“ in 60 Städten Station. Mit auf Reisen im Themenwagen Energie und Umwelt ist ein Beitrag des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP): ein Modell des internationalen Experimentalreaktors ITER, der gerade in Cadarache/Südfrankreich aufgebaut wird. ITER soll als Testreaktor für das spätere Demonstrationskraftwerk DEMO dienen und durch die Verschmelzung leichter Atomkerne Energie mit einer Leistung von 500 Megawatt gewinnen. Brennstoff ist ein Wasserstoffplasma, das auf über 500 Millionen Grad aufgeheizt werden muss. Dazu muss es durch Magnetfelder berührungsfrei eingeschlossen werden. Wenn die Fusionsforschung diese und andere Probleme lösen kann, könnte die Fusion in einigen Jahrzehnten tatsächlich einen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Deuterium und Lithium, die Grundstoffe für den Fusionsprozess, sind in nahezu unerschöpflichen Mengen vorhanden und ein Gramm des Brennstoffs könnte 90.000 Kilowattstunden Energie freisetzen – das entspricht einer Verbrennungswärme von elf Tonnen Kohle. Der Ausstellungszug ist eine im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2009 gestartete Aktion anlässlich des sechzigsten Geburtstages der Bundesrepublik.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/ipp-wissenschaftszug

 

Franziska Roeder

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11.01.2013
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