Aus der Forschung

Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan mit Kindern auf dem Tag der kleinen Forscher. Foto: Haus der kleinen Forscher
7.500 „Häuser der kleinen Forscher“
Seit Ende 2006 begeistert eine bundesweite Initiative für die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher. Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine Stiftung, die von Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, Siemens Stiftung, Dietmar Hopp Stiftung und sowie BMBF getragen wird. Das Erfolgsprinzip ist ein hervorragendes didaktisches Konzept und gute Organisation, die starkes Wachstum ermöglichen.
Das Haus der kleinen Forscher bildet auf eigene Kosten Trainerinnen und Trainer aus, die in der jeweiligen Region die Erzieherinnen schulen. Inzwischen gibt es bereits 313 Trainerinnen, die in ganz Deutschland Schulungen durchführen können. 7.500 Kitas machen schon mit, in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen, Baden-Württemberg und Sachsen sind Netzwerke des Haus der kleinen Forscher nun auch flächendeckend vertreten.
Die Stiftung hat dieses Jahr als Schwerpunkt das Thema Astronomie und dazu einen Liederwettbewerb veranstaltet. Beim Tag der kleinen Forscher am 16. Juni haben tausende Mädchen und Jungen in ganz Deutschland zu „Sonne, Mond und Sterne“ experimentiert, Raketenmotoren und Sonnenuhren gebaut und erforscht, wie Mondkrater entstehen und warum es Tag und Nacht gibt. Jede Kita konnte ein Lied zum Thema Astronomie aufnehmen und einsenden, das Siegerlied hatte Bundesforschungsministerin Annette Schavan gemeinsam mit den Kindern am 16. Juni mittels eines Ballons in die Atmosphäre aufsteigen lassen, so war das Lied weltweit auf Funkwelle zu empfangen.


