Hermann

In Kürze

 

Neuer Helmholtz-Podcast

In Zusammenarbeit mit den Universitäten Karlsruhe und Göttingen hat die Helmholtz-Gemeinschaft die...

Im Vergleich zu einem undotierten Graphit (links) emittiert mit Titan-dotiertes Graphit (rechts) in einem Wärmeflusstest deutlich weniger Partikel. Bilder: FZJ im Projekt ExtreMat

Urlaub mit Erdbeben und Tsunamis

Wer im Urlaub eine Reise in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete plant, kann die aktuellen...

Durchfallerreger schnell finden

Durchfall ist lästig, im schlimmsten Fall aber tödlich: rund fünf Millionen Menschen sterben...

Internationales

 

Russische Wissenschaftsausgaben bleiben stabil

Beim geplanten Bundeshaushalt für die Jahre 2010-2012 sollen die Ausgaben für Wissenschaft und...

Erstes chinesisches Forschungszentrum für Bioenergie

Chinas erstes Forschungszentrum für Bioenergie wurde im Juni in Nanning eröffnet. Es ist Teil der...

Rund eine Milliarde Euro für Brennstoffzellen und Wasserstofftechnologien

Anfang Juli veröffentlichte die EU-Kommission die zweite Ausschreibung für Forschungsvorhaben im...

Preise

 

Wissenschaftspreis des Stifterverbands – Erwin Schrödinger-Preis geht an Jülicher Materialexperten

Für die Entwicklung eines innovativen Werkstoffes für Wirbelsäulenimplantate werden in diesem Jahr...

Photovoltaik-Forschung des HZB als Weltspitze bewertet

Im Ranking eines internationalen Wissenschafts-Verlages über Forschungsleistungen auf dem Gebiet...

Transparente Kredite

KIT-Studierende gewinnen den Postbank Finance Award: 30.000 Euro für ihre "Lehren aus der...

Dr. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum

Hans-Werner-Osthoff-Plasmaphysik-Preis

Der „Hans-Werner-Osthoff-Plasmaphysik-Preis“ geht 2009 zu gleichen Teilen an Dr. Jan Benedikt,...

Ausschreibungen

 

Sofja Kovalevskaja-Preis

Der Sofja Kovalevskaja-Preis ist ausgeschrieben: Der Preis einer der höchst dotierten deutschen...

Aus der Forschung

Sonnenstrom aus der Wüste

Das solarthermische Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol. Foto: Solar Millennium AG / Paul-Langrock.deDas solarthermische Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol im südspanischen Andalusien. Das weltgrößte Solar-Kraftwerk wurde von der Erlanger Solar Millennium AG entwickelt und zwischen 2007 und 2009 errichtet. Die Anlage mit 50 Megawatt Leistung versorgt bis zu 200.000 Menschen mit klimafreundlichem Strom. Foto: Solar Millennium AG / Paul-Langrock.deIn einer Machbarkeitsstudie haben DLR-Wissenschaftler gezeigt, dass ein Teil des Strombedarfs in Europa durch Solarthermische Kraftwerke im Sonnengürtel der Erde gesichert werden kann. Gleichzeitig haben sie Komponenten entwickelt, die ihre Praxistauglichkeit in den südspanischen Solarthermiekraftwerken Almeria und Andasol 1 unter Beweis stellen. Nun will die Wirtschaft die Pläne umsetzen.weiter lesen

Helmholtz-Allianz Geistige Gesundheit im Alter

Damit mehr Menschen auch im Alter geistig fit bleiben, will die Helmholtz-Allianz „Geistige Gesundheit im Alter“ Fortschritte in Vorbeugung und Therapie von Demenzen erreichen. Bild: absolut/fotoliaDie Helmholtz-Allianz für Geistige Gesundheit im Alter – kurz HelMA genannt – befasst sich mit der Erforschung der altersbedingten neurodegenerativen Erkrankungen Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson. Ziel der Allianz ist es, neben den molekularen Mechanismen die genetischen, alters- und umweltbedingten Ursachen neurodegenerativer Krankheiten zu...weiter lesen

Auf der Suche nach leichten Teilchen

Das ALPS-Experiment sucht nach exotischen Teilchen, die nur sehr schwach mit unserer Welt wechselwirken. Bild: DESYDie Physik kennt gute Gründe für die Annahme, dass es neben der wahrnehmbaren Materie noch Dunkle Materie und Dunkle Energie gibt - eine Schattenwelt, die sich nur indirekt im Universum manifestiert. Mit dem Experiment ALPS (Any light particle search) werden DESY-Physiker jetzt auf die Suche nach diesen Schatten-Teilchen gehen. Das Problem dabei:...weiter lesen

Element 112 soll "Copernicium" heißen

Bereits im Jahr 1996 hat das internationale Forscherteam um Sigurd Hofmann am Beschleuniger des GSI-Helmholtzzentrums erstmals ein Atom des Elements 112 erzeugt. Foto: A. Zschau, GSIAm GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung sind in den letzten 30 Jahren fünf neue Elemente entdeckt worden und vor kurzem wurde auch die Entdeckung des bislang letzten Elements 112 offiziell von der zuständigen Kommission IUPAC anerkannt. Nun haben die Entdecker um Prof. Dr. Sigurd Hofmann vorgeschlagen, das Element zu Ehren von...weiter lesen

Schrödinger-Preis an Jülicher Titan-Experten

Ein PlivioPore-Implantat nach der Fixierung. Nach kurzer Zeit verwachsen die benachbarten Wirbel mit dem Implantat. Bild: Forschungszentrum JülichBrennstoffzellenexperten des Forschungszentrums Jülich haben gemeinsam mit dem biomedizinischen Unternehmen Synthes einen idealen Werkstoff für Wirbelsäulenimplantate entwickelt. Dafür werden sie nun mit dem Wissenschaftspreis des Stifterverbandes – Erwin Schrödinger-Preis ausgezeichnet, der in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben wird. Der Preis...weiter lesen

Nobelpreisträgertreffen in Lindau

Upneet Sandhu vom HZI hat sich besonders gut mit Walter Kohn unterhalten. Foto: arö580 junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 67 Ländern waren vom 28. Juni bis 3. Juli 2009 zur Nobelpreisträgertreffen nach Lindau am Bodensee eingeladen, um die 23 Nobelpreisträger aus dem Gebiet der Chemie zu treffen, die auch Vorträge über aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel und Gesundheitsforschung hielten....weiter lesen

Interaktiver Klimaatlas für Norddeutschland online

Leuchtturm an der Küste. Bild: GKSS-Forschungszentrum GeesthachtWerden Stürme in den nächsten Jahrzehnten heftiger werden? Wie sieht es mit den Niederschlägen und Durchschnittstemperaturen aus? Sollten Obstbauern die Apfelsorten ändern, um sich darauf einzustellen? Solche konkreten Fragen zur Klimaentwicklung im Norden Deutschlands soll der Norddeutsche Klimaatlas beantworten, den das Norddeutsche Klimabüro...weiter lesen

Evolution vor der Haustür

Schnecken. Bild: André Künzelmann/UFZGärtner lieben sie weniger, aber Kinder sammeln sie mit Leidenschaft: die bunten Bänderschnecken, deren gelbe, rote oder braune Gehäuse mit bis zu fünf Bändern verziert sind. Diese schöne Fassade ist mehr als eine Zierde, sie hilft beim Überleben, denn die Streifen tarnen die Weichtiere vor Singdrosseln und die Farbe regelt die Innentemperatur -...weiter lesen

47 Jahre Daten aus der Nordsee

Nach der Beprobung der Helgoländer Reede mit dem Diker werden die Container mit 400 Liter Seewasser mit einem Kran des Wasser- und Schifffahrtsamt an Land gebracht. Bild: AWIAuf der Helgoländer Reede zwischen der Düne und der Insel befindet sich die weltweit am längsten geführte Datenserie - die „Kabeltonne“ der AWI-Meeresstation auf Helgoland. Seit 1962 nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier täglich repräsentative Proben, um Temperatur, Salzgehalt, Artenzusammensetzung des Planktons und die Nährstoffe...weiter lesen

Gewächshaus in den Alpen

Projektleiter Prof. Jörg-Peter Schnitzler, KIT-Vorstand Dr.-Ing. Peter Fritz und  Institutsleiter Prof. Dr. Hans Peter Schmid haben den Rohbau Ende Mai eingeweiht. Bild: Thomas SehrAuf dem KIT Campus Alpin am Standort Garmisch-Partenkirchen wird ein wissenschaftliches Gewächshaus eingerichtet, um die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Umwelt unter sich wandelnden klimatischen Bedingungen zu untersuchen. Insbesondere wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und...weiter lesen

Krebsgefahr beim Grillen und Braten

Zu scharf angebratenes Grillfleisch kann das Risiko von Adenomen, eine Vorstufe von Dickdarmkrebs, erhöhen. Bild: Franziska RoederMit der warmen Jahrszeit startet auch wieder die Grillsaison. Doch aufgepasst: beim Grillen und Braten von Fleisch und Fisch unter starker Hitze entstehen heterozyklische aromatische Amine, darunter vor allem „PhIP“, die Gewebeveränderungen im Dickdarm fördern. Diese sogenannten Adenome gelten als häufige Vorstufe von Dickdarmkrebs. Nun stellten...weiter lesen

Fusionsexperiment ITER im Wissenschaftszug ausgestellt

Im Themenwagen Energie und Umwelt des Wissenschaftszuges wird das Konzept des internationalen Experimentalreaktors ITER vorgestellt. Foto: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)Mit einer mobilen Ausstellung macht der Wissenschaftszug „Expedition Zukunft“ in 60 Städten Station. Mit auf Reisen im Themenwagen Energie und Umwelt ist ein Beitrag des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP): ein Modell des internationalen Experimentalreaktors ITER, der gerade in Cadarache/Südfrankreich aufgebaut wird. ITER soll als...weiter lesen

7.500 „Häuser der kleinen Forscher“

Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan mit Kindern auf dem Tag der kleinen Forscher. Foto: Haus der kleinen ForscherSeit Ende 2006 begeistert eine bundesweite Initiative für die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher. Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine Stiftung, die von Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, Siemens Stiftung, Dietmar Hopp Stiftung und sowie BMBF getragen wird....weiter lesen

Spitzenplatz für Photovoltaik-Forschung des HZB

Sowohl Dünnschichtsolarzellen aus Silizium als auch Solarzellen aus anderen Halbleitermaterialien werden am HZB untersucht. Foto: Helmholtz-Zentrum BerlinIn einem Ranking bezüglich der Forschung zu alternativen Energien schneidet das HZB auf dem als beste europäische Forschungseinrichtung ab und belegt weltweit den 3. Platz, dicht gefolgt vom Forschungszentrum Jülich auf dem 4. Platz. Rund 3.000 Forschungseinrichtungen und 5,6 Millionen Fachpublikationen analysierte der Wissenschaftsverlag Elsevier...weiter lesen

Wie Mäuse zu Rabenmüttern werden

Mäuse ohne Glückshormon Serotonin im Gehirn (u.) sind kleiner als normale Mäuse (o.). Bild: Natalia Alenina/Copyright: MDCDer Mangel an Serotonin im Gehirn verzögert das Wachstum von Mäusen nach der Geburt und lässt sie im späteren Leben schlechte Mütter werden. Das haben Dr. Natalia Alenina, Dana Kikic und Prof. Michael Bader vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch zeigen können. Zugleich stellten sie fest, dass das als Glückshormon...weiter lesen

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen eingeweiht

Wissenschaftlerin im Alzheimer Labor des neuen Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft. Bild: DZNEUrsachen und Therapien von Alzheimer und Demenz zu untersuchen, ist die Aufgabe des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), das am 23.6. von Forschungsministerin Annette Schavan in Bonn eingeweiht wurde. Im Interview mit Spiegel-Online sagte Gründungsdirektor Prof. Dr. Pierluigi Nicotera, er sehe die Chancen des DZNE...weiter lesen

Helmholtz auf dem Berliner Firmenlauf 2009

Firmenlauf 2009 RGBAm Freitag, 3. Juli 2009, waren wie im vergangenen Jahr hunderte Walker, Skater und Läufer für den 8. Berliner Firmenlauf am Start. In diesem Jahr war zum ersten Mal ein Helmholtz-Stand Anlaufpunkt für alle Helmholtz-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer. Begleitet von siommerheißem Wetter fiel für die Sportler um 19 Uhr der Startschuss für den...weiter lesen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

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im Gesundheitsbereich stehen wir vor großen Herausforderungen: die Menschen werden älter, der Lebensstil hat sich verändert und chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenleiden aber auch Demenzen nehmen stark zu. Deswegen baut die Helmholtz-Gemeinschaft nationale Konsortien und Netzwerke auf, in denen die Kompetenzen zu den großen Volkskrankheiten gebündelt werden. Die Helmholtz-Allianz zur geistigen Gesundheit im Alter und das neu gegründeten Helmholtz-Zentrum DZNE greifen zum Beispiel das Thema Demenz auf. Das Helmholtz-Zentrum München plant in Zusammenarbeit mit Leibniz-Instituten und Universitäten ein Deutsches Zentrum für Diabetesforschung und will ein entsprechendes Netzwerk für Lungenerkrankungen aufbauen. Und im August wird Forschungsministerin Schavan in Saarbrücken ein Helmholtz-Institut eröffnen, das mit dem HZI zusammen die Entwicklung von Medikamenten auf Naturstoffbasis beschleunigen soll. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen

editorial signatur mlynek de en

 

hermann 07-08/2009 als PDF

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09.01.2013
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