Aus der Forschung

Im Innern der Sterne verschmelzen leichte Kerne wie Wasserstoff zu schwereren Kernen. So entstehen Elemente, bis hin zum Eisen. Schwerere chemische Elemente müssen sich durch andere Prozesse bilden, etwa Supernova-Explosionen, auch dies wird ein Forschungsthema für FAIR werden. Auf diesem Bild des Hubble-Teleskops ist das Sternpaar WR 25 und Tr16-244 zu sehen, das sich im etwa 7500 Lichtjahre von der Erde entfernten Carina-Nebel befindet. Bild: NASA, ESA and Jesús Maíz Apellániz (Instituto de Astrofísica de Andalucía, Spain)
Stärkste Ionenstrahlen der Welt
Im Oktober gelang es den Wissenschaftlern des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung erstmals, Pakete von zehn Milliarden schweren Ionen zu beschleunigen. Dadurch ist die Ionenstrahlung rund fünfzigfach intensiver als dies bisher möglich war. Diese extrem hohe Intensität ist nicht nur wichtig für aktuelle neue Forschungsfragen, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für den Ionenbeschleuniger FAIR, der am GSI Helmholtzzentrum in internationaler Zusammenarbeit gebaut wird. Die GSI-Experten haben für das Experiment positiv geladene Uran-Atome in Paketen von je zehn Milliarden Teilchen auf mehr als halbe Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Aktuell nutzen die Wissenschaftler die neuen Ionenstrahlen bereits, um die Entstehung chemischer Elemente im Innern von Sternen zu untersuchen.


