Aus der Forschung
Die Botschaft des Zweigradziels
Bewässerung ermöglicht die landwirtschaftliche Nutzung auch von Wüsten, wie in Jordanien. Mit dem Klimawandel wird sich hier der Kampf gegen Bodenversalzung und Austrocknung noch verschärfen. Bild: André Künzelmann/ UFZWährend die Weltgemeinschaft in Kopenhagen noch darüber streitet, wie das Zweigradziel erreicht werden kann, ist der Streit in der Wissenschaft entbrannt, ob es ein sinnvolles Steuerungsziel für die Klimapolitik ist. Geboren ist das Zweigradziel jedoch zunächst aus einer sinnvollen Sicht auf das Problem.weiter lesen
Herzlichen Glückwunsch, DESY!
Am 18.12.1959 wurde das Forschungszentrum DESY gegründet, um den Elementarteilchenzoo zu erforschen. Das Deutsche Elektronen-Synchrotron, der Beschleuniger, der hier ab 1960 gebaut wurde und dem Forschungszentrum seinen Namen gab, war damals der größte Teilchenbeschleuniger der Welt und brachte Elektronen auf bis zu 6 Gigaelektronenvolt.weiter lesen
Kamera erfasst Wale und Meereis
Majestätisch erhebt sich der Wal aus dem Wasser. Für den Bruchteil einer Sekunde scheint die Welt still zu stehen. Dann ist es vorbei – so schnell wie der riesige Meeressäuger aufgetaucht ist, so schnell ist er auch schon wieder in die Tiefen des Meeres verschwunden.
Nur selten ist Menschen dieser Anblick vergönnt. Touristen, Tierfreunde und...weiter lesen
Wächter über den Stress
Weihnachten naht und damit auch die Zeit der verzweifelten Weihnachtseinkäufe in überfüllten Einkaufsstraßen. Vor allem Hausfrauen opfern nach einer britischen Studie im Dezember im Schnitt 288 Stunden für Einkäufe, Geschenke-Einpacken, Schmücken des Hauses und die Vorbereitung des Festessens. Doch bald schon könnten die Vorbereitungen für das...weiter lesen
Signale gegen Tinnitus
Ob am Morgen beim Aufstehen, im stressigen Alltag oder mitten in der Nacht – rund fünf Prozent der Bevölkerung sind von Tinnitus betroffen und leiden permanent unter einem lästigen Klingeln im Ohr. Bei einem Drittel von ihnen wird dadurch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Ein kleines Gerät weckt nun neue Hoffnungen auf Heilung. Der...weiter lesen
Magnetische Monopole im Spin-Eis
In der Natur sind magnetische Monopole bislang nicht aufgefallen. Anders als elektrische Ladungen treten magnetische „Ladungen“ grundsätzlich nur im Doppelpack auf, als Dipole mit Nord- und einem Südpol. Die Entdeckung von magnetischen Monopolen am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) im Herbst 2009 war daher eine Sensation....weiter lesen
Neuer Indikator für Oralstreptokokken identifiziert
Normalerweise verursachen orale Streptokokken Karies und Plaque, sie können aber zu ernsten Erkrankungen wie eiternden Infektionen in Hals, Lunge und Leber bis hin zur Sepsis führen. Besonders nach zahnmedizinischen Eingriffen kann es zu Verletzungen im Mundraum und damit zum Eindringen der Bakterien in die Blutbahn kommen.
Welche Stämme dieser...weiter lesen
Darmspiegelung verhindert 15.000 Krebsfälle
Rund 73.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs. Etwa 40 Prozent der Erkrankten sterben innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose an der Erkrankung. Wissenschaftler um Prof. Dr. Hermann Brenner im Deutschen Krebsforschungszentrum haben nun 1,8 Millionen Darmspiegelungen aus dem bundesweiten Programm zur Früherkennung von...weiter lesen
Das Gewicht der Weltmeere
Einem Team aus der Universität Bonn und den Helmholtz-Zentren Potsdam (GFZ) und Alfred-Wegener-Institut (AWI) ist es erstmals gelungen, die kurzzeitigen Schwankungen in der räumlichen Verteilung der Wassermassen im Ozean zu messen. Dazu haben sie Daten aus mehreren Verfahren kombiniert, denn die Ozeanmasse hängt nicht nur vom Volumen, ableitbar...weiter lesen
Stärkste Ionenstrahlen der Welt
Im Oktober gelang es den Wissenschaftlern des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung erstmals, Pakete von zehn Milliarden schweren Ionen zu beschleunigen. Dadurch ist die Ionenstrahlung rund fünfzigfach intensiver als dies bisher möglich war. Diese extrem hohe Intensität ist nicht nur wichtig für aktuelle neue Forschungsfragen, sondern...weiter lesen
Wendelstein 7-X komplett
Anfang Dezember sind die letzten großen Bauteile für die Fusionsanlage Wendelstein 7-X geliefert worden, nun geht der Zusammenbau der Fusionsanlage Wendelstein 7-X am Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) zügig voran. Hier entsteht die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator, um die Kraftwerkseignung...weiter lesen
Salz und Bluthochdruck
Wer das Festmahl nachsalzt, muss mit Warnungen besorgter Angehöriger rechnen. Salz gilt als Risikofaktor für hohen Blutdruck, der wiederum Herzkreislauferkrankungen begünstigen kann. Dennoch ist es nach wie vor ein Rätsel, wieso zuviel Salz zu Bluthochdruck führen kann. Denn zwischen Salzkonsum, Wasserhaushalt und Blutdruck gibt es komplexe...weiter lesen
Verregnete Winter für Hamburg
Der erste wissenschaftlich fundierte Klimabericht für die Region Hamburg liegt vor: Mitgearbeitet haben Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen unter Leitung des Klimacampus Hamburg, die Organisation hat das Norddeutsche Klimabüro übernommen.
Der Bericht schätzt die Klimaänderungen für die kommenden 100 Jahre mit Hilfe unterschiedlicher...weiter lesen
Sonnenlicht reinigt Abwasser
Solarforscher des Instituts für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in Zusammenarbeit mit der Industrie eine solare Wasserreinigungsanlage entworfen, die nun unter dem Namen RayWOx auf den Markt kommt. Die Demonstrationsanlage am DLR-Standort Lampoldshausen reinigt ab sofort das Kühlwasser aus den...weiter lesen
Spuren von Kaffee im Stoffwechsel
Viele Menschen brauchen am Morgen erst eine Tasse Kaffee, um in Schwung zu kommen. Sie schätzen die belebende Wirkung des Getränks, das auch leistungssteigernd wirken soll. Trotzdem sollte man es sparsam konsumieren, wie Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums München nun herausfanden. Sie haben Stoffwechselprodukte im menschlichen Organismus...weiter lesen
No-Go-Areas für das HI-Virus
Weltweit sind etwa 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Bislang gibt es keine Therapie um die Krankheit gänzlich zu besiegen. Das Immunschwäche-Virus gehört zur Familie der Retroviren. Diese Form der Viren baut ihre Erbinformation in die DNA der Wirtszelle ein, um sich so zu vermehren. Wissenschaftler des Deutschen...weiter lesen








