Hermann

Aus der Forschung

Als riesige Skulptur wird in der Ausstellung Sternstunden - Wunder des Sonnensystems der mit 25 Metern Durchmesser größte Mond auf Erden gezeigt. Die Inszenierung zeigt alle Mondphasen von Neumond zu...

Als riesige Skulptur wird in der Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" der mit 25 Metern Durchmesser "größte Mond auf Erden" gezeigt. Die Inszenierung zeigt alle Mondphasen von Neumond zu Vollmond. Bild: Wolfgang Volz

Weitere Informationen:

www.dlr.de/sternstunden

 
0 Kommentare

„Sternstunden - Wunder des Sonnensystems"

Spektakuläre Nachbildungen des Planetensystems, faszinierende Aufnahmen fremder Welten, kostbare historische Instrumente sowie moderne Technologie der Weltraumforschung gehören zu den Exponaten der Ausstellung „Sternstunden - Wunder des Sonnensystems", die DLR-Experten zusammen mit der Gasometer Oberhausen GmbH zusammen gestellt haben. Unter dem 100 Meter hohen Dach des Gasometers ist "der größte Mond auf Erden" zu sehen. In der Manege des Gasometers, über der sich in 100 Metern Höhe das Dach erstreckt, ist dabei eine riesige Skulptur des Mondes zu sehen. Der Mondballon hat einen Durchmesser von 25 Metern und zeigt ein quasi-realistisches Abbild des Erdtrabanten. Die Satelliten-Bilddaten für den Druck auf die Mondhaut haben Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung aufbereitet. Institutsleiter Prof. Tilman Spohn sagt über den aktuellen Forschungsstand: "Auf der einen Seite wissen wir erstaunlich viel: Die Planeten haben sich von kleinen Lichtscheiben oder Pünktchen am Nachthimmel gewandelt in eigene Welten, die wir heute mit Sonden und auf der Oberfläche mit automatischen Fahrzeugen und Landegeräten erforschen. Wir haben zum Beispiel heute eine Vorstellung davon, wie Krater und Canyons auf dem Mars aussehen oder wie groß die Vulkane auf der Venus sind. Auf der anderen Seite aber wissen wir zum Beispiel nicht, ob es auf dem Mars einfaches Leben gab oder gibt. Es ist auch noch nicht geklärt, ob der Mond tatsächlich einen Eisenkern in seinem Zentrum hat und wie er genau entstanden ist. Das sind spannende Fragen der aktuellen Forschung."

Die Besucher können auch Modelle des Kometenlandegerätes Philae der Mission Rosetta, die Mars-Kamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) der Mission Mars Express sowie den Rover der ExoMars-Mission sehen. Ebenfalls gezeigt wird eine Replik der Voyager-Scheibe, die seit 1977 als kosmische Flaschenpost im Weltraum unterwegs ist. Die Ausstellung zeigt dem Besucher, wie sich die Vorstellungen über die Entstehung und Entwicklung des Sonnensystems von den Mythen der Naturvölker bis in unser wissenschaftliches Zeitalter veränderten.

zurück

Kommentare zum Artikel
 
Noch keine Beiträge vorhanden.
Bitte Beitrag eingeben:


Ihr Name*   
Ihre E-Mail*   
Betreff*
Beitrag 

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spam-Abwehr.

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Antworten als Mail weiterleiten? 
* = Pflichtfelder

 
 

hermann 04/2009 als PDF

Die aktuelle Datei zum Download

 

 

11.01.2013
Druck-Version dieser Seite
Perma-Link