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Leuchtende Krebszellen

Bösartige Hirntumoren wachsen fein verästelt und sind daher bei der Operation schlecht von gesundem Hirngewebe zu unterscheiden. Wissenschaftler um Dr. Eva Frei vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg entwickelten eine Färbemethode, die die Tumorzellen während der Operation gelbgrün leuchten lässt, so dass den Chriurgen die vollständige Entfernung von Tumorgewebe besser gelingen kann. Die Forscher koppelten eine fluoreszierende Substanz an das Bluteiweß Albumin, das sich in den Krebszellen anreichert, um deren erhöhten Energiebedarf zu decken. Laserlicht regt die Substanz zum Leuchten an und macht dadurch die feinen Ausläufer der Geschwulst sichtbar. Die Wissenschaftler erprobten das Albumin-Verfahren an dreizehn Patienten mit bösartigen Gliomen. In neun Fällen gelang es dank des intensiv gelbgrünen Leuchtsignals, das fluoreszierende Tumorgewebe vollständig zu entfernen.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/dkfz-leuchtende-krebszellen

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11.01.2013
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