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GOCE misst Schwerefeld
GOCE ist die erste Satellitenmission im Rahmen des Living-Planet-Programms der ESA und misst die Erdanziehung mit bisher unerreichter Genauigkeit. Das GFZ berechnet aus diesen Daten ein hochaufgelöstes Schwerefeld, das noch genauer als die bekannte, auf Daten der GRACE-Satelliten-Tandems beruhende „Potsdamer Kartoffel“ sein wird. Dabei erfasst GOCE auch erstmals die globalen Meeresströmungen, die Abweichungen der Meeresspiegelhöhe von der Gleichgewichtsform des Erdschwerefeldes, die bis zu zwei Meter hoch sein können und als Meerestopographie bezeichnet werden. Die Kenntnis der Meerestopographie erlaubt Rückschlüsse auf die Ozeanzirkulationen, die für die Klimamodelle wichtig sind.


