Hermann

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Weltmaschine gestartet

Am 10. September wurde der erste Teilchenstrahl durch den Large Hadron Collider am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf geschickt. Rund 10.000 Experten aus 85 Ländern arbeiten am Bau des zurzeit leistungsfähigsten Beschleunigers der Welt mit. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit Expertenteams beteiligt. Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY und die Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) haben ihre Erfahrungen in die Konzeption und den Aufbau eingebracht und das Forschungszentrum Karlsruhe hat mit dem Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) einen von mehreren europäischen Hauptknotenpunkten für die Datenerfassung  und -Auswertung aufgebaut.

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert GridKa mit insgesamt 29 Millionen Euro und investiert darüber hinaus in den nächsten fünf Jahren 25 Millionen Euro in die Allianz „Physik an der Teraskala“, in der sich unter Federführung von DESY alle deutschen Universitäten und Institute, die am LHC mitarbeiten, zusammengeschlossen haben. Zu den Partnern der Allianz zählen die beiden Helmholtz-Zentren DESY und Forschungszentrum Karlsruhe sowie das Max-Planck-Institut für Physik in München und 17 Universitäten, die insgesamt weitere 48 Millionen Euro beitragen. Eine zweite Helmholtz-Allianz unter Federführung der GSI beschäftigt sich in einem Teilprojekt mit dem Experiment ALICE am LHC. Diese Helmholtz-Allianz „Extreme Materie im Labor“ wird von der Helmholtz-Gemeinschaft in den nächsten fünf Jahren mit knapp 19 Millionen Euro gefördert, die zwölf Partnerinstitutionen bringen zusammen weitere 54 Millionen Euro ein.

Weitere Informationen:

www.weltmaschine.de

 

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11.01.2013
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