Hermann

Aus der Forschung

Über den Ballungsräumen Europas wie der Po-Ebene, Rotterdam, Antwerpen und dem Ruhrgebiet sind die Stickstoffdioxid-Konzentrationen in der Troposphäre im Jahresmittel deutlich höher. Bild:DLR

Über den Ballungsräumen Europas wie der Po-Ebene, Rotterdam, Antwerpen und dem Ruhrgebiet sind die Stickstoffdioxid-Konzentrationen in der Troposphäre im Jahresmittel deutlich höher. Bild:DLR

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/dlr-metop-a

 
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Luftqualität aus dem Weltraum gemessen

Stickstoffdioxid ist zusammen mit Feinstaub und Ozon eine der Hauptursachen für Luftverschmutzung und entsteht durch Straßenverkehr, Energieerzeugung, Industrie aber auch Land- und Forstwirtschaft. Nun liefert das Spektrometer GOME-2 an Bord des europäischen Umweltsatelliten Metop-A täglich genaue Weltkarten der Stickstoffdioxid-Konzentration in der Troposphäre. Das System wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt und kann die Daten beinahe in Echtzeit verarbeiten, so dass bereits zweieinhalb Stunden nach ihrer Aufzeichnung detaillierte Karten der Stickstoffdioxid-Konzentration zur Verfügung stehen. Außerdem ist es dank der hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung möglich, mit GOME-2 die Entstehung der Luftschadstoffe in den Ballungsräumen zu beobachten und die Strömung und Verfrachtung in den Luftschichten zu verfolgen. Da die Konzentration des Luftschadstoffs stark von Wetterbedingungen abhängt, verbessert die Nahe-Echtzeit Beobachtung des Stickstoffdioxids die Luftqualitätsvorhersagen erheblich.

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11.01.2013
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