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Türöffner für Zellgifte

Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ haben mit amerikanischen Kollegen erstmals vollständige Gensequenzen in Miesmuscheln identifiziert und dabei auch die Funktion von zwei Proteinen entschlüsselt. Diese sind Teil einer aktiven Barriere, die den Organismus vor schädlichen Substanzen im Wasser schützt. Allerdings können Chemikalien wie Duftstoffe diese Schutzwirkung beeinträchtigen. Solche Substanzen, die nach konventionellen Maßstäben ungiftig sind, wirken so als Türöffner für andere Chemikalien. Welche globalen Auswirkungen diese so genannten Chemosensitizer auf die Umwelt haben, ist bisher erst ansatzweise untersucht.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/ufz-muscheln-zellgifte

 

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11.01.2013
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