Aus der Forschung

Das solare Turmkraftwerk auf der Plataforma Solar in Almería ist umgeben von einem Spiegelfeld, das die Solarstrahlung auf drei Strahlungsempfänger fokussiert. Im Turm befindet sich die solar-hybride Gasturbine. Foto: DLR
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Europäische Allianz für Energieforschung
Um die Energieforschung zügig voranzutreiben, haben sich führende Energieforschungsorganisationen aus zehn europäischen Ländern zu einer Allianz zusammengeschlossen. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist von deutscher Seite mit dabei und wird in der neu gegründeten Europäischen Energieforschungs-Allianz (EERA) durch Prof. Dr. Harald Bolt vertreten, der Mitglied des Vorstandes am Forschungszentrum Jülich ist.
Die Forschungsorganisationen aus Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Portugal und Spanien verfügen insgesamt über ein Jahresbudget von über 1,3 Milliarden Euro für die Energieforschung. Dabei ist die Helmholtz-Gemeinschaft mit einem Jahresbudget von 358 Millionen Euro (2007) für den Forschungsbereich Energie nicht nur in Deutschland der größte Akteur sondern auch in Europa ein besonders starker Partner. Dies zeigt sich auch daran, dass Helmholtz-Zentren seit Jahren an vielen europäischen Forschungsprojekten federführend beteiligt sind.
Die Energieforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft deckt das gesamte Spektrum ab, von den erneuerbaren Energien über Forschung zu rationeller Energieumwandlung bis hin zur nuklearen Sicherheitsforschung. Zu all diesen Themen werden in der europäischen Energieforschungsallianz gemeinsame Forschungsinitiativen entstehen, um die Entwicklung neuer Energietechnologien zu beschleunigen. Die Vereinbarung wurde im Rahmen des Europäischen Strategischen Energietechnologie-Plans (SET) getroffen, der die Forschungskapazitäten der großen europäischen Forschungsorganisationen und Universitäten mit denen der Industrie zusammenbringen soll.


