Hermann

Aus der Forschung

Unter dem  Rasterelektronenmikroskop zeigt sich ein Teppich aus nanometerfeinen Kohlenstoffnanoröhrchen, der mit dem Katalysator Platin beschichtet wurde.

Unter dem Rasterelektronenmikroskop zeigt sich ein Teppich aus nanometerfeinen Kohlenstoffnanoröhrchen, der mit dem Katalysator Platin beschichtet wurde. Quelle: K. Prehn, et al., Catalytically active CNT–polymer-membrane assemblies: From synthesis to application, J. Membr. Sci. (2008), doi:10.1016/j.memsci.2008.04.041

 
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Nanostrukturen für Brennstoffzellen

Brennstoffzellen können in Zukunft fast überall eingesetzt werden: in Laptops wie in PKWs oder Flugzeugen. Davon ist Dr. Suzana Pereira Nunes vom Institut für Chemie an der GKSS in Geesthacht überzeugt. Erst vor kurzem hat sie in einem Virtuellen Institut mit Partnern aus der Technischen Universität  Hamburg- Harburg, den Universitäten in Ulm und Kiel sowie dem HASYLAB am Helmholtz-Zentrum DESY und dem Helmholtz-Zentrum in Jülich einen entscheidenden Schritt erreichen können. "Unsere Gruppe am GKSS hat neue Polymermaterialien für die Membran zwischen den Elektroden der Brennstoffzelle synthetisiert, die auch höheren Temperaturen über 100 Grad Celsius standhalten", sagt die Chemikerin. "Kirsten Prehn an der TU
Hamburg-Harburg hat Nanokomposite aus feinsten Kohlenstoffnanoröhrchen für die Membran-Elektrode-Grenzfläche entwickelt und, in Kooperation mit der Uni Kiel, mit Katalysatoren beschichtet. Die anderen Partner im Virtuellen Institut haben uns geholfen, die Brennstoffzellen zu modellieren und zu charakterisieren", erklärt Nunes. Solche Polymer-Brennstoffzellen wären besonders für Anwendungen in Autos interessant. Das Virtuelle Institut wurde drei Jahre lang mit insgesamt 900.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds gefördert. Suzana Pereira Nunes führt ihre Arbeiten nun in EU-Projekten, der Helmholtz-Kooperation mit dem kanadischen National Research Center und der Helmholtz-Allianz MEM-BRAIN fort.

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11.01.2013
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