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Mehr Orientierung im Genom

Die genetische Grundlage von Krankheiten lässt sich jetzt leichter erforschen. Ein Wissenschaftlerteam vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch hat mit europäischen und japanischen Kollegen eine Genomkarte mit über 300 verschiedenen Rattenstämmen erstellt. Das neue Werkzeug kann helfen, die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes in Laborratten und auch beim Menschen zu verstehen. Für die Analyse der genetischen Ursachen von Volkskrankheiten sind Laborratten besonders geeignet. Im Genom eines jeden Lebewesens, so auch der Laborratte, gibt es Variationen (SNPs) in der Bausteinabfolge der Erbsubstanz DNA, die sie von ihren Artgenossen unterscheiden. Einige Millionen dieser Variationen gibt es in jedem Individuum. Die MDC-Forscher und ihre Kollegen aus dem Ausland haben jetzt drei Millionen SNPs im Rattengenom identifiziert. Sie haben damit ihr bisheriges Werkzeug, das auf der Analyse von drei Laborrattenstämmen beruhte, verfeinern können.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/mdc-genom

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11.01.2013
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