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Partnerschaft im Rheinland: Mit seinen exzellenten Möglichkeiten der Bildgebung des menschlichen Körpers ist das Forschungszentrum Jülich ein wichtiger Partner für das neue Helmholtz-Zentrum. Foto:...

Partnerschaft im Rheinland: Mit seinen exzellenten Möglichkeiten der Bildgebung des menschlichen Körpers ist das Forschungszentrum Jülich ein wichtiger Partner für das neue Helmholtz-Zentrum. Foto: Forschungszentrum Jülich

 
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Neues Helmholtz-Zentrum in Bonn

Zuwachs für die Helmholtz-Gemeinschaft, das hat es seit der Wiedervereinigung nicht mehr gegeben: Gegründet wird das Helmholtz-Zentrum Bonn – Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. So hat es die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, bekannt gegeben. Dem Kern-Standort Bonn werden sechs Partner-Institute in Göttingen, Magdeburg, München, Tübingen, Witten sowie Rostock/Greifswald an die Seite gestellt. Dresden erhält eine Anschubfinanzierung. Insgesamt werden die Einrichtungen mit jährlich 60 Millionen Euro gefördert.

„Zusammen bringen das Zentrum und die Partner die kritische Masse auf, um neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson lösungsorientiert anzugehen. Das ist ganz im Sinne der Helmholtz-Mission“, so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Neurodegenerative Erkrankungen gehören zu den größten Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. In Deutschland leiden rund eine Million Menschen über 65 Jahren an den Folgen einer Demenz, jährlich kommen ca. 200.000 Neuerkrankungen dazu. „Durch die Erforschung von Krankheitsursachen, neue Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung, die Entwicklung wirksamer Therapien und die besten Formen der Pflege und Versorgung wollen wir den Menschen ein besseres Leben ermöglichen“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.

Am Standort Bonn besteht eine exzellente Basis in den klinischen Neurowissenschaften. Dazu kommt ein hervorragendes wissenschaftliches Umfeld mit der Universität Bonn, dem Forschungszentrum Caesar, dem neu gegründeten Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln, dem DFG-geförderten Exzellenzcluster Alternsforschung an der Universität zu Köln und dem Forschungszentrum Jülich in der Helmholtz-Gemeinschaft.

red

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