In Kürze
Hormontherapie und Brustkrebs
Große internationale Studien haben gezeigt, dass die Hormonersatztherapie (HT) gegen Wechseljahresbeschwerden nicht ohne Risiko ist. Dies gilt auch für Frauen in Deutschland, zeigt nun eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mit 3.464 Brustkrebs-Patientinnen und 6.657 gesunden Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren. Wird die Hormonersatztherapie über mehr als fünf Jahre eingenommen, erhöht sich das Brustkrebsrisiko während dieser Zeit um 73 Prozent. Fünf Jahre nach dem Absetzen der Therapie sinkt das Brustkrebsrisiko ehemaliger HT-Anwenderinnen wieder auf das der „Nie-Anwenderinnen“. Die Deutsche Krebshilfe förderte die Untersuchung mit 2,7 Millionen Euro.


