Aus der Forschung

Einen Tag lang untersuchten Jugendliche, wie ein Handydisplay funktioniert. Foto: Helmholtz-Zentrum Berlin
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Viele Schülerlabore sind auch im Sommer offen
Einige Schülerlabore der Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich mit besonderen Veranstaltungen auf die Sommerferien ihrer Schüler vorbereitet. So hat das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (vormals Hahn-Meitner-Institut) Ende Juli zwei Thementage veranstaltet. Dabei konnten Kinder und Jugendliche herausfinden, wie ein Handydisplay funktioniert und Experimente zur Entstehung von Farben machen.
Das Deutsche Elektronen-Synchroton DESY bietet Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Hamburger Ferienpasses die Möglichkeit in einem Vakuum-Labor zu experimentieren. Ihre Eltern können sich währenddessen bei einer DESY-Führung über die Arbeit des Forschungszentrums informieren.
„Wasser“ ist das Thema eines Exploregio.net-Feriencamps, das das Forschungszentrum Jülich organisiert. Dabei gehen rund 20 Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren fünf Tage auf eine Erkundungstour in der Region. Sie besuchen das Wasser-Info-Zentrum Eifel, ein Besucherbergwerk und das Naturzentrum Ternell. In einem zweiten Camp für 13- bis 16-Jährige geht es um die Arbeitswelt. Die Jugendlichen lernen alte und neue Berufe im Bergbau und Buchdruck kennen, erfahren aber auch, was zum Beispiel ein Kryptologe tut.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum bereitet in diesem Sommer die vierte Internationale Science Academy in San Francisco vor. Sie soll Jugendlichen ab 18 Jahren einen Einblick in die amerikanische Wissenschaftslandschaft geben. Wochenendseminare, Vorträge sowie Praktika gehören zum zweijährigen Vorbereitungsprogramm. Das Bewerbungsverfahren lief im Januar 2008.
Junge Leute können sich bald für die nächste Sommerakademie bewerben, die im August 2011 stattfindet. Dabei arbeiten bis zu 20 Personen an der University of California, Berkeley, und an der Stanford University drei Wochen lang als Praktikanten mit den dortigen Wissenschaftlern an Forschungsprojekten. Anschließend dokumentieren die Teilnehmer ihre Erfahrungen in Form eines wissenschaftlichen Artikels. Das DKFZ ist auf der Suche nach Sponsoren für dieses Projekt, zurzeit tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Reisekosten noch selbst.


