Aus der Forschung
Willkommen in der Helmholtz-Gemeinschaft
Mit dem ultrakurz gepulsten Hochleistungslaser (150 Terawatt) im FZD werden Teilchen beschleunigt. Die neue Technologie könnte auch kompaktere und preisgünstigere Anlagen zur Strahlentherapie bei Krebserkrankungen ermöglichen. Foto: Forschungszentrum Dresden-RossendorfAnfang Juli hat der Wissenschaftsrat empfohlen, das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) in die Helmholtz-Gemeinschaft aufzunehmen. Das FZD entwickelt und betreibt seit Jahren große und komplexe Forschungsinfrastrukturen wie beispielsweise die Strahlungsquelle ELBE (Elektronenlinearbeschleunigen), ein Ionenstrahlzentrum oder das Hochfeldmagnetlabor, die auch von externen Nutzern beansprucht werden können. Und die FZD-Schwerpunkte Materialwissenschaft, Krebs und nukleare Sicherheit passen...weiter lesen
Medien und Wissenschaft: Die Kommunikation fließt besser als gedacht
Ein gern gepflegtes Vorurteil der Wissenschaftskommunikation lautet: Forscher meiden Journalisten und sind - sollte es doch zu Medienkontakten kommen - von der Berichterstattung enttäuscht. Eine aktuelle Studie im Fachmagazin Science zeigt nun genau das Gegenteil: Weit über die Hälfte der befragten Forscher aus den fünf größten...weiter lesen
Verstecktes Van Gogh-Gemälde freigelegt
Van Goghs Gemälde sind faszinierend – umso mehr, wenn unter der Oberfläche eines Meisterwerkes ein zweites schlummert. Bei HASYLAB hat ein belgisch-niederländisches Expertenteam einen versteckten Van Gogh sichtbar gemacht. Joris Dik, Uni Delft, Koen Janssens, Uni Antwerpen, und Restauratorin Luuk Rutgers van der Loeff vom Kröller-Müller Museum in...weiter lesen
Kinder besonders vor UV-Strahlen schützen
Urlaub heißt es für viele: ab in die Sonne. Prof. Dr. Friederike Eckardt-Schupp vom Helmholtz-Zentrum München klärt über die Risiken auf. In der Arbeitsgruppe „DNA Reparatur“ am Institut für Strahlenbiologie untersucht sie Mechanismen, mit denen Schäden in der DNA, dem Träger der Erbinformation, repariert werden. Das Gespräch führte Dr....weiter lesen
Viele Schülerlabore sind auch im Sommer offen
Einige Schülerlabore der Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich mit besonderen Veranstaltungen auf die Sommerferien ihrer Schüler vorbereitet. So hat das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (vormals Hahn-Meitner-Institut) Ende Juli zwei Thementage veranstaltet. Dabei konnten Kinder und Jugendliche herausfinden,...weiter lesen
Studie zeigt: Straßenverkehr erhöht Allergierisiko
Allergische Erkrankungen treten häufiger auf bei Kindern, die in der Nähe stark befahrener Straßen aufwachsen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an mehreren tausend Münchener Kindern, die jetzt im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht wurde.
Das Forscherteam um Dr. Joachim Heinrich vom Institut für...weiter lesen
Krebsrisiken bei zukünftigen Marsmissionen
Mit den heutigen Technologien würde eine Reise zum Mars zirka sechs Monate dauern, haben Raumfahrtexperten berechnet. Für eine komplette Marsmission setzen sie entweder 600 oder 900 Tage an. Während dieser Zeit wären die Astronauten permanent kosmischer Strahlung ausgesetzt, die ihre Zellen beschädigen und Krebs auslösen kann. Nicht zuletzt diese...weiter lesen
4000 Teilnehmer am Euroscience Open Forum ESOF 2008 in Barcelona
Vom 18. bis zum 22. Juli fand in Barcelona die größte interdisziplinäre Wissenschaftskonferenz Europas statt. Das Euroscience Open Forum 2008 versammelte über 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 660 Journalisten, in der katalanischen Hauptstadt. Auf 122 Veranstaltungen diskutierten Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten,...weiter lesen
Dritter Platz beim Firmenlauf
Am 9. Juli 2008 waren erstmalig 86 Läuferinnen und Läufer aus dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, dem Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum - GFZ, und aus der Geschäftsstelle beim Berliner Firmenlauf mit dabei. Die Helmholtz-Mannschaft feierte als...weiter lesen
Schnelle Bewegungen im Erdkern
Die flüssigen Massen im Erdkern wirbeln erstaunlich schnell durcheinander und beeinflussen so das Erdmagnetfeld. Dies zeigten Messungen durch Geoforschungssatelliten und Observatorien über einen Zeitraum von neun Jahren. Mioara Mandea vom Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum - GFZ und Nils Olsen vom National Space Institute...weiter lesen
Arktisches Meereis schwindet weiter
Die geringste jemals gemessene Ausdehnung hatte das Meereis der Arktis bisher im Extremjahr 2007, die zweitgeringste im Jahr 2005. Zum Ende des Sommers 2008 wird die Eisbedeckung im Nordpolarmeer mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit unter der von 2005 liegen, mit achtprozentiger Wahrscheinlichkeit könnte sie sogar unter dem Rekordjahr...weiter lesen







