Hermann

Aus der Forschung

Tierhäuser, Teilchenbeschleuniger und extreme Magnetfelder zählen zu den Forschungsinfrastrukturen, die die Helmholtz-Gemeinschaft aufbaut. Foto: Helmholtz-Gemeinschaft

Tierhäuser, Teilchenbeschleuniger und extreme Magnetfelder zählen zu den Forschungsinfrastrukturen, die die Helmholtz-Gemeinschaft aufbaut. Foto: Helmholtz-Gemeinschaft

 

 
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Infrastrukturen für die Forschung

Die Helmholtz-Zentren sind die nationalen Forschungslaboratorien von Deutschland. Hier steht eine einzigartige Infrastruktur für die Forschung zur Verfügung, die ständig erweitert wird. Damit trägt die Helmholtz-Gemeinschaft wesentlich dazu bei, dass Deutschland als Standort für die Wissenschaft auch international wettbewerbsfähig und attraktiv ist.

Die Forschungsinfrastrukturen in der Helmholtz-Gemeinschaft sind ausgesprochen vielfältig. Sie reichen von den großen Teilchenbeschleunigern über Superrechner, Forschungsschiffe, Flugzeuge und Satelliten bis hin zu Tierhäusern und Sequenzieranlagen für die Genomforschung. Diese zum Teil einzigartigen Einrichtungen und Plattformen sind von Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern für Forschungsfragen entwickelt worden und ihre Erfahrung auf diesem Gebiet wird weltweit anerkannt.

Damit leistet die Helmholtz-Gemeinschaft einen großen Beitrag zur Forschung in Deutschland. Denn auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Universitäten und aus anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland können diese Geräte für ihre Arbeit nutzen und dabei von der Expertise der Helmholtz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter profitieren. Als Partner der Universitäten übernehmen unsere Forscher die Entwicklung, den Aufbau und die Betreuung von Großgeräten und Forschungsinfrastrukturen, für die im Universitätsbetrieb weder der Raum noch die Ressourcen zur Verfügung stünden.

Ein zweiter Schwerpunkt ist der Ausbau neuartiger Kooperationsprojekte: Das Forschungszentrum Karlsruhe hat gemeinsam mit der Universität Karlsruhe das Karlsruher Institut für Technologie gegründet. Und das Forschungszentrum in Jülich wird mit der Jülich-Aachen Research Alliance vor allem auf dem Gebiet des Supercomputings die Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen verstärken: sowohl in der Forschung als auch bei der Ausbildung. Auch in der medizinischen Forschung werden Helmholtz-Zentren noch enger mit anliegenden Universitätskliniken zusammen arbeiten. Vier Translationszentren sind bereits gegründet: Sie sollen sich in den nächsten Jahren zu Keimzellen des medizinischen Fortschritts entwickeln und insbesondere dafür sorgen, dass Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schneller den Patienten nützen.

Die deutsche Forschungslandschaft hat Raum für unterschiedliche Organisationen. Wir müssen nicht identisch sein, im Gegenteil: Arbeitsteilung erhöht durchaus die Effizienz. Die Helmholtz-Gemeinschaft erfüllt ihren besonderen Auftrag, Infrastrukturen für die Forschung zu entwickeln und bringt diese Stärke in alle Kooperationen ein.

red

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11.01.2013
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