Aus der Forschung

3D-Darstellung des Versuchskraftwerks in Jülich. Bild: Google/DLR.
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Virtuelles Institut für Solarturmkraftwerke nimmt Arbeit auf
Die Fachhochschule Aachen, die RWTH, das DLR und die Katholische Universität Löwen (Belgien) haben ein neues Virtuelles Institut für Solarturmkraftwerke gegründet.
Das „Virtual Institute of Central Receiver Power Plants” (vICERP) soll neue Berechnungsmethoden entwickeln, um die Planung und den Betrieb von Solarturmkraftwerken zu verbessern. In solchen Kraftwerken richten sich bei Sonnenschein mehrere tausend Einzelspiegel automatisch aus und konzentrieren das Sonnenlicht auf einen Strahlungsempfänger, der auf einem hohen Turm installiert ist. Dieser gibt die Wärme an einen Wasser-Dampf-Kreislauf ab. Der dort erzeugte Dampf treibt eine Turbine an, die über einen Generator Strom erzeugt. Die Methoden und Modelle, die am virtuellen Institut entwickelt werden, sollen an dem derzeit noch im Bau befindlichen Solarturmkraftwerk Jülich eingesetzt und auf Praxistauglichkeit geprüft werden. Für dieses Versuchskraftwerk, das von den Stadtwerken Jülich getragen wird, haben DLR-Forscher neue technische Komponenten entwickelt. Das solarthermische Kraftwerk in Jülich dient damit als Referenz für zukünftige kommerzielle Projekte in den Solarmärkten Südeuropas und Nordafrikas.


