Personalia

Hans Schlegel vor Trainingsbeginn im Johnson Space Center. Bild: NASA
Deutscher Astronaut auf Mission:
Hans Schlegel, deutscher Astronaut im ESA-Raumlabor Columbus blickt auf eine erfolgreiche Laufbahn als Wissenschaftler und Astronaut zurück. Der 1951 geborene Schlegel studierte Physik an der RWTH Aachen, forschte im Bereich der experimentellen Festkörperphysik und absolvierte eine Ausbildung zum Wissenschaftsastronauten. Nach dem Training als Ersatzmann für die deutsch-russische Mission MIR 97 erfolgte eine Zusatzausbildung zum zweiten Bordingenieur für die russische Raumstation Mir. 1998 wurde er in das Europäische Astronautenkorps der ESA aufgenommen und zum Johnson Space Center in Houston zur Ausbildung als Missionsspezialist mit dem NASA-Astronautenjahrgang abgeordnet. Im Juli 2006 wurde Schlegel für die Space Shuttle-Mission STS-122 benannt, die das Columbus-Labor der ESA zur Internationalen Raumstation gebracht hat. Das Labor ist der Hauptarbeitsplatz für die europäischen Astronauten. An der Außenwand des Labors bieten Plattformen Möglichkeiten für Experimente, die dem freien Weltraum ausgesetzt sind. Der Betrieb des Labors wird vom europäischen Columbus-Kontrollzentrum innerhalb des deutschen Raumfahrtkontrollzentrums des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen geleitet. Das Raumlabor Columbus ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt unter Führung der europäischen Weltraumorganisation ESA unter maßgeblicher Beteiligung des DLR und anderer deutscher Forschungseinrichtungen am Bau, dem Betrieb und der Nutzung von Columbus.


