Aus der Forschung

Das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) ist einer der Hauptknotenpunkte eines weltweiten Rechnernetzverbundes, um Daten aus dem Large Hadron Collider am CERN auszuwerten. Foto: FZK
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Hauptknoten für den Datenstrom
Damit Teilchenphysiker weltweit auf den Datenstrom zugreifen können, der demnächst am CERN aus dem neuen Large Hadron Collider fließt, wird ein enormes Netz geknüpft: Ein Hauptknotenpunkt ist das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) am Steinbuch Centre for Computing (SCC), dem gemeinsamen Rechenzentrum von Forschungszentrum und Universität. Pro Sekunde können mehrere Gigabyte an Daten entstehen, die aufgenommen und später ausgewertet werden müssen. „Pro Jahr sind es 16 Petabyte“, rechnet Klaus Peter Mickel vor, Technisch-Wissenschaftlicher Direktor des SCC. Ein Petabyte sind eine Billiarde Byte – diese Datenmenge entspricht etwa 1,4 Millionen CDs. Sie braucht enorme Computerkapazitäten: „Für das LHC-Experiment wurde ein Bedarf von etwa 100.000 PCs errechnet“, sagt Mickel. GridKa ist ein wesentlicher Teil der weltweit verteilten Grid-Computing-Infrastruktur zur Auswertung der LHC-Messdaten.


