Hermann

In Kürze

 

Neuer Helmholtz-Podcast

Wir schließen unsere Serie zur medizinischen Forschung in der Helmholtz-Gemeinschaft mit einem...

Podcasts aus den Helmholtz-Zentren

Das Helmholtz Zentrum München und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung berichten in ihren...

Radiointerview mit Helmholtz-Präsident Mlynek

In der NDR Info-Sendung "Der Talk" spricht Prof. Dr. Jürgen Mlynek über die Helmholtz-Gemeinschaft...

Internationales

 

Großes Nanotechnologieforum in Moskau

Vom 3. bis zum 5. Dezember 2008 fand in Moskau das "Nanotechnology International Forum 08" statt....

Ausstellung 'Kunstwerk Erde' in Spanien

Im November fand in der spanischen Stadt Murcia die ‚Woche für Wissenschaft und Technologie...

Personalia

 
NGL Collage Personalia

Neue Helmholtz - Nachwuchsgruppen Herausragende neue Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler können an den Zentren...

Aus der Forschung

Helmholtz wünscht: "Fröhliche Weihnachten"

Weihnachtsbild Polarstern RGBZwischen den Jahren geht in der Antarktis die Sonne nicht mehr unter, es ist Sommer und kann bis zu einigen Grad über Null warm werden. Trotz reichlich Arbeit werden die dort stationierten Forscherinnen und Forscher auch Zeit zum Feiern finden.weiter lesen

Aus der Forschung

Nobelpreisträger wird Energieminister in USA

Der zukünftige US-Präsident Barack Obama will den Physiker und Nobelpreisträger Steven Chu als Energieminister in sein Kabinett berufen. Diese Entscheidung hat Obama nun Mitte Dezember öffentlich verkündet. Damit läutet Obama auch eine sehr deutliche Wende in der Energie- und Klimapolitik der USA ein. weiter lesen

Physik für Entscheider

Bild: Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim MeldeWas sollte der neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten unbedingt über Physik wissen? Diese Frage stellt der Physikprofessor Richard A. Muller von der Universität im Rahmen einer Vorlesung an der University of California, Berkeley, die seit Jahren auf riesiges Interesse bei den Studierenden stößt. Die Antworten darauf hat er nun in seinem...weiter lesen

Naturverlust kostet mehr als die Finanzkrise

In Deutschland ist der Luchs in manchen geschützten Wäldern wieder heimisch geworden. Foto: A. Künzelmann/UFZDas Bundesministerium für Umwelt und die EU Kommission haben im März 2007 einen Report in Auftrag gegeben, um den Wert von Ökosystemen und biologischer Vielfalt zu ermitteln. Ein Team vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ koordiniert zusammen mit Kollegen der UNEP dieses Mammutwerk, den TEEB-Report über die „Ökonomie von Ökosystemen und...weiter lesen

IceCube – „Augen“ für Neutrinos im ewigen Eis

Oben: Versenkung IceCube-Modul. Unten: Neutrino-Himmelskarte.Am Südpol herrschen ideale Bedingungen, um den Kosmos zu erforschen. Mehrere Teleskope der amerikanischen Amundsen-Scott-Station sind auf den wolkenlosen Himmel gerichtet. Das spektakulärste Experiment aber befindet sich gut zwei Kilometer tief im ewigen Eis: Der Neutrinodetektor IceCube, der in amerikanisch-europäischer Zusammenarbeit aufgebaut...weiter lesen

Arktische Eisdecke im Sommertief

Eisschollen in der Arktis. Foto: AWIIm September 2008 waren etwa 4,5 Millionen Quadratkilometer der Arktis mit Eis bedeckt. Im Jahr davor waren es sogar nur 4,1 Millionen Quadratkilometer gewesen. Das langjährige Mittel (1979 – 2004) liegt dagegen zwischen 6 und 7,5 Millionen Quadratkilometer. Diese Entwicklung stimmt jedoch recht gut mit der Vorhersage aus einer Modellrechnung vom...weiter lesen

Nobelpreis für Prof. zur Hausen

Prof. Dr. Harald zur HausenDen Nobelpreis für Medizin erhielt in diesem Jahr Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen. Er entdeckte als Erster den Zusammenhang zwischen Humanen Papillomviren, umgangssprachlich als Warzenviren bezeichnet, und Gebärmutterhalskrebs. Gemeinsam mit seinem Team untersuchte er am Deutschen Krebsforschungszentrum, wie Gebärmutterhalskrebs durch...weiter lesen

Die Columbus-Mission

Hans Schlegel bei seinem Außenbordeinsatz während der Columbus-Mission am 13. Februar 2008. Bild: ESA/NASADas erste europäische Raumluftlabor Columbus soll sich zukünftig zu einer Großforschungseinrichtung unter Weltraumbedingungen auch für die Nicht-Raumfahrt-Industrie entwickeln. Das Interesse von dieser Seite, Verfahren und Produkte unter Nutzung der Schwerelosigkeit zu entwickeln, wächst zunehmend. Im Rahmen der Initiative „GoSpace“ soll es...weiter lesen

Feine Impulse gegen Parkinson

Elektroden zur bedarfsgesteuerten tiefen Hirnstimulation ermöglichen Parkinson-Patienten ein normales Leben. Bild: FZJUnsichere Trippelschritte, vorn übergebeugte Körperhaltung, erstarrte Mimik, zitternde Hände, dies sind die äußeren Symptome der Parkinson-Erkrankung, die vor allem ältere Menschen trifft. Das typische Zittern der Gliedmaßen wird tief im Hirn verursacht, in einer Region, die für die Steuerung der Bewegungen verantwortlich ist. Bei...weiter lesen

Hauptknoten für den Datenstrom

Das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) ist einer der Hauptknotenpunkte eines weltweiten Rechnernetzverbundes, um Daten aus dem Large Hadron Collider am CERN auszuwerten. Foto: FZKDamit Teilchenphysiker weltweit auf den Datenstrom zugreifen können, der demnächst am CERN aus dem neuen Large Hadron Collider fließt, wird ein enormes Netz geknüpft: Ein Hauptknotenpunkt ist das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) am Steinbuch Centre for Computing (SCC), dem gemeinsamen Rechenzentrum von Forschungszentrum und Universität....weiter lesen

Digitales Modell der europäischen Erdkruste

Die Mächtigkeit der Erdkruste in Kilometern: Rot entspricht 60 km, gelb 40 km, grün 30 km und blau 20 km. Abbildung: Geophysical Research Letters/GFZDie Erdkruste ist im Durchschnitt 40 Kilometer mächtig. Bezogen auf den Gesamtdurchmesser von 12800 Kilometern erscheint das zwar recht dünn, aber gerade diese oberen Kilometer sind für uns Menschen besonders interessant. Nun haben Magdala Tesauro und Mikhail Kaban vom Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum – GFZ und Prof. Dr....weiter lesen

Neue Titanaluminid-Legierung mit fantastischen Eigenschaften entwickelt

Mikrogefüge der neuen Titanaluminidlegierung. Foto: GKSSNach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit ist eine neue Titanaluminid-Legierung jetzt in die industrielle Anwendung gekommen. GKSS-Werkstoffforscher Dr. Michael Oehring und sein Team haben einen ultraleichten und doch extrem stabilen Werkstoff entwickelt. Rolls-Royce-Deutschland hat bereits eine Lizenz für das Legierungs-Patent erworben. Denn...weiter lesen

Einsicht in exotische Zustände

Blick in einen Verstärker des PHELIX-Lasers. Foto: G.Otto/GSIEin Plasma ist der exotischste Zustand der Materie, die Atomkerne sind nackt und bloß, und die Elektronen, die normalerweise die Kerne umhüllen, sind von ihnen getrennt. In der Natur kommen niederenergetische Plasmen in  Gasentladungslampen vor, auch Blitze erzeugen kurzfristig diesen Zustand, aber das eigentliche Reich der Plasmen liegt im...weiter lesen

Dreidimensionale Einblicke in Magnetfelder

Das magnetische Feld eines Dipolmagneten, sichtbar gemacht mithilfe von polarisierten Neutronen. Bild: HZBAuch Materialwissenschaftler blicken gern ins Innere eines Körpers. Forschern des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie ist es in Kooperation mit der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) erstmals gelungen, Magnetfelder im Inneren von massiven, nicht transparenten Materialien dreidimensional darzustellen. Nikolay Kardjilov und...weiter lesen

Genetische Ursachen für Allergien aufgedeckt

Auch Gräser können Allergiesymptome auslösen. Foto: A. Künzelmann/UFZWarum sind manche Menschen ihr Leben lang unempfindlich gegen Allergene, während andere oft an zahlreichen Allergien leiden? Diese Frage ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. In Zusammenarbeit mit Kollegen der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der TU München kamen Forscher des Helmholtz Zentrums München  der...weiter lesen

AIDS-Erreger räumt Immunabwehr aus dem Weg

HI-Virus. Grafik: HZIDas HIV-Virus besitzt eine einzigartige Fähigkeit. Es kann das Immunsystem ausschalten und die Immunzellen für die eigene Vermehrung nutzen. Damit stehen weiteren Krankheitserregern alle Türen offen. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Carlos A. Guzmán vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung konnte jetzt zusammen mit italienischen...weiter lesen

Verwickelte Felder für die Fusionsforschung

Umsetzen des ersten Magnetmoduls, das Bestandteil des Stellarators WENDELSTEIN 7-X ist. Foto: B. KemnitzDie Kernfusion auf der Erde kontrolliert zur Stromerzeugung zu nutzen, hat sich als schwieriger erwiesen als zunächst vermutet. Dennoch geht es mit großen Schritten voran, nicht nur mit dem Bau des europäischen Experimentalreaktors ITER, der mit einem Tokamak-Magnetfeld das Fusionsplasma einschließt, sondern auch mit dem Aufbau einer alternativen...weiter lesen

Genetische Ursache von Herzschwäche

Laborratte. Foto: MDCHerzinsuffizienz steht auf Platz drei der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Bisher galt Bluthochdruck als Hauptrisikofaktor. „Dennoch führt Bluthochdruck nicht bei allen Patienten zu einer Herzschwäche“, erläutert Dr. Jan Monti, Kliniker an der Berliner Charité. Bluthochdruck erhöhe lediglich das Risiko, an Herzschwäche zu erkranken, meint...weiter lesen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Mlynek Editorial neu WEB

Zum Jahreswechsel hat die Bundesregierung beschlossen, mehr Mittel in Bildung und Forschung zu investieren: Der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung  wird 2009 auf 10,2 Milliarden Euro anwachsen. Das sind rund 854 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Über den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2009 hinaus stellt der Haushaltsausschuss 200 Millionen Euro für Ausbau-Investitionen für die Forschung bereit, 65 davon fließen an die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Das ist auch ein Erfolg der Marke Helmholtz, die in den letzten Jahren an Ansehen gewonnen hat, auch durch die Umbenennung von Zentren. Dies sind gute Nachrichten zum Jahreswechsel, der von der Finanzkrise überschattet ist. Langfristig gesehen sind Investitionen in Bildung und Forschung das wirkungsvollste Konjunkturpaket, denn was wir brauchen, um Deutschlands Wohlstand zu sichern, sind gut ausgebildete Menschen und neue Lösungen, die aus der Forschung kommen! In dieser Winterausgabe haben wir außerdem einige „Schlaglichter“ auf ausgewählte Themen geworfen, die einen Eindruck von der Vielfalt und Relevanz der Helmholtz-Forschung vermitteln. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

editorial signatur mlynek de en

 

hermann 12/08-01/09 als PDF

Die aktuelle Datei zum Download

 

 

12.06.2013
Druck-Version dieser Seite
Perma-Link