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Mit Mathematik gegen Treibhausgas
Um Abwässer von Stickstoffbelastungen zu reinigen, setzt man bisher auf mikrobielle Prozesse, die den Stickstoff in Form von N2O in die Atmosphäre freisetzen. N2O hat jedoch eine 300fach stärkere Treibhauswirkung als Kohlendioxid. Nun haben Bodenforscher vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem sich ein alternatives mikrobielles Verfahren zur Abwasserreinigung anwenden lässt, wobei nur klimaneutraler Stickstoff N2 entsteht. Dadurch kann der Wirkungsgrad von Abwasserreinigungsanlagen verbessert und die Freisetzung von klimaschädlichem N2O vermieden werden.


