Aus der Forschung
Tragfähiger Kompromiss für Stammzellforscher
Die Forschung ist auch auf embryonale Stammzellen angewiesen (im Bild adulte Stammzellen). Bild: Helmholtz-Zentrum MünchenAm 11. April hat der Bundestag über die Zukunft der Stammzellforschung in Deutschland entschieden. Es lagen vier Gesetzentwürfe vor, die von der weitgehenden Liberalisierung bis hin zum kompletten Verbot der Stammzellforschung reichten. Die Abgeordneten haben für eine einmalige Verschiebung des bisherigen Stichtags vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 gestimmt. Aus Sicht der Wissenschaft ist dies ein tragfähiger Kompromiss, nun können auch Forscher in Deutschland mit den neueren...weiter lesen
Infektionsforschung am TWINCORE
Bessere Hygiene und Antibiotika haben zwar in vielen Teilen der Welt bakterielle Infektionen zurückgedrängt, besiegt sind sie jedoch nicht – im Gegenteil: Manche Krankheiten wie Tuberkulose erleben gerade wieder eine Renaissance. Darüber hinaus bedrohen virale Infektionskrankheiten wie AIDS und Hepatitis nach wie vor die Gesundheit von vielen...weiter lesen
Verkehrslärm und Gesundheit
Anwohner von Flughäfen und Verkehrswegen fühlen sich insbesondere nachts durch den Verkehrslärm meist gestört. Die Reaktionen des Schlafenden auf Lärm können zwar mit elektrophysiologischen Methoden quantifiziert werden, bislang war aber unklar, ob diese Störungen mit Krankheitsbildern wie der Schlafapnoe vergleichbar sind, wo Atemaussetzer...weiter lesen
Magnetfelder sichtbar gemacht
Wie Magnetfelder im Innern eines undurchsichtigen Körpers verlaufen, ist normalerweise unsichtbar. Nun haben Forscher aus dem Hahn-Meitner-Institut (HMI) mit Hilfe der Neutronentomografie dennoch ein dreidimensionales Bild davon gewinnen können. Neutronen besitzen ein magnetisches Moment, das sich in Magnetfeldern ausrichtet. Wenn eine...weiter lesen
150 Jahre Wirbelsätze
Wirbel sind zwar schwer zu berechnen, aber nicht regellos. Als sorgfältiger Beobachter formulierte Hermann von Helmholtz (1821 – 1894) vor genau 150 Jahren drei Sätze über die Natur von Wirbeln, die bis heute gelten: Erstens, so stellte er fest, habe ein Wirbelfaden in einem Medium kein Ende, er sei entweder geschlossen oder ende an der Grenze des...weiter lesen








