In Kürze
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Langzeitstudie zur Landnutzung um Leipzig
Trotz sinkender Bevölkerungszahlen in Deutschland werden jährlich mehr Flächen neu versiegelt. Dadurch gelangt weniger Regenwasser in den Boden, Grundwasserspiegel sinken, das Hochwasserrisiko steigt. In Leipzig verdreifachte sich seit 1940 fast die Menge des abfließenden Wassers – dagegen sank die Menge des versickerten Wassers beinahe um ein Fünftel. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ in einer bislang einmaligen Langzeitstudie. Dafür werteten sie Daten über Landnutzung, Klima, Wasserhaushalt, Relief, Vegetation und Boden in Leipzig aus den Jahren 1870, 1940, 1985, 1997 und 2003 aus.


